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Mietrecht - Nebenkostenabrechnung

| 31.07.2015 10:02 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes


Sehr geehrter Herr/Frau RA,
immer wieder haben wir Ärger mit unserer Vermieterin. In den vergangenen 6 Jahren stimmte
nie die Nebenkostenabrechnung. Ich selber habe sie geprüft und der Vermieterin die unstimmigen Positionen mitgeteilt.Da wir immer nachzahlen mussten, ging die Korrektur
der Vermieterin sehr schnell. In diesem Jahr erhielten wir im Juni unsere Nebenkostenabrechnung mit einem Guthaben zu unseren Gunsten. Aber, sie war natürlich
wieder nicht korrekt. Statt 30 Euro, waren es nämlich 60 Euro. Sie teilte mir vor 4 Wochen mit, dass sie das prüfen würde und uns das Geld dann überweisen würde. Gestern habe ich dann mal per email nachgefragt und ihr mal eine Frist gesetzt, uns das Geld innerhalb 1 Woche zu überweisen. Es geht hier um 2 Positionen, die recht einfach zu berechnen sind.
Wir haben eine eigene Wasseruhr, benutzen kein Wasser aus anderen Abrechnungsständen.
Mir liegen sämtliche Rechnungen des Wasserlieferanten sowie auch der Gebührenbescheid der Stadt vor. Also total einfaches Rechnen!
Die Vermieterin teilte mir nun mit, Sie hätte ja 12 Monate Zeit eine neue Nebenkostenabrechnung zu schreiben. Ist das korrekt, denn es handelt sich ja nur um eine Korrektur der Nebenkostenabrechnung?

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Auffassung der Vermieterin ist nicht richtig. Grundsätzlich ist eine Betriebskostenabrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums zu erstellen. Für eine Korrektur nach Einwenundungen des Mieters hat der Vermieter aber nicht erneut 12 Monate Zeit.

Zur Bearbeitung der Einwendungen zugunsten des Mieters gibt es keine gesetzlichen Fristen. Zur Überprüfung einer einzelnen Position sind sicherlich in Ihrem Fall insges. fünf Wochen ausreichend. Ich gehe nach Ihrer Schilderung davon aus, dass alle Belege zur Überprüfung Ihrer Einwendung vorliegen.

Ein Abrechnungsguthaben ist vom Vermieter nach der Rechtsprechung umgehend auszuzahlen. Da Sie Ihre Vermieterin noch einmal gemahnt haben, gerät diese mit Ablauf der Frist in Verzug. Sollte die Vermieterin auch nach der nunmehr gesetzen Frist nicht abrechnen oder zahlen, können Sie das Guthaben selbst errechnen und einklagen.

Ob Ihre Einwendungen berechtigt sind, kann an dieser Stelle von mir nicht geprüft werden.

Ich hoffe, Ihre Frage beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 31.07.2015 | 11:07

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