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Mietrecht: EON (Gas) fordert Nachzahlung von 2000€

30.09.2014 16:51 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Guten Tag,

ich wohne seit dem 1.1.2011 in meiner Miet-Wohnung in Hamburg. Zunächst in einer WG, inzwischen seit dem 1.8.2012 alleine.
Wir haben im Juni 2013 Bescheid bekommen, dass EON aufgefallen ist, dass für einen Zähler am Haus niemand bezahlt.. dass wurde auf meine Wohnung zurückgeführt.
Ich habe also im Juni 2013 bei EON angerufen und die Sache geschildert.. daraufhin wurde ein Vertrag für mich erstellt und ich zahle seit dem Juli 2013 meinen monatlichen Abschlag.
Wir sind damals naiverweise davon ausgegangen dass Gas inkludiert ist in den Nebenkosten..

Nun ist am 24.Sept 2014 eine Rechnung gekommen (Merke: mehr als 1 Jahr später) ("Ihre Erdgasrechnung 2013/14 - für den Zeitraum vom 15.9.2013 bis 30. August 2014") wo eine Forderung von 1.787,17€ mitgeteilt wird (+ 162€ neuer monatlicher Abschlag).
Dies will EON zum 10.Oktober 2014 von meinem Girokonto einziehen.

Nun ist meine Frage ob die Sache rechtsgültig ist oder ob ich Einspruch einlegen sollte oder Co.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Aus der Sachverhaltsschilderung entnehme ich, dass Sie mit der Firma EON beginnend mit dem Monat Juli (oder August) 2013 einen Gaslieferungsvertrag geschlossen haben. Da der Vertrag nicht über den Vermieter abgeschlossen worden ist, besteht das Vertragsverhältnis unmittelbar zwischen Ihnen und EON, so dass EON auch mit Ihnen direkt abrechnet. Deshalb ist die Erdgasrechnung nicht Bestandteil der Nebenkostenabrechnung.


2.

Die Rechnung vom 24.09.2014 der EON betrifft den von Ihnen genannten Zeitraum, also rund ein Jahr. In dieser Rechnung müssen Ihre Abschlagszahlungen berücksichtigt sein, so dass noch eine Restzahlung von 1.787,17 Euro offen zu stehen scheint.

Für die EON ist der Zeitraum vom 15.09.2013 bis zum 30.08.2014 das abzurechnende Wirtschaftsjahr. Erst nach Ablauf des Wirtschaftsjahrs kann festgestellt werden, wieviel Gas verbraucht worden ist. Deshalb ist es nicht zu beanstanden, dass die Schlussrechnung für ein Wirtschaftsjahr am Ende des Wirtschaftsjahres erfolgt. Zuvor haben sie entsprechende monatliche Abschlagszahlungen geleistet.

D.h., die Rechnung der EON ist aufgrund formaler Gesichtspunkte, so wie sie hier geschildert werden, nicht augenscheinlich falsch. Ob inhaltliche Fehler bestehen, d.h. ein fehlerhafter Verbrauch festgestellt worden ist, lässt sich anhand des Sachverhalts nicht sagen.

D.h., aufgrund Ihrer Schilderung ist kein Ansatzpunkt zu erkennen, weshalb der Rechnung widersprochen werden sollte.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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