Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.435
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mietrecht -


| 11.02.2018 14:48 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

A hat vor Gericht erwirkt, dass B die Räumung und Herausgabe seiner Wohnung schuldet.

Zu dem Urteil liegt die vollstreckbare Ausfertigung vor.

B räumt und übergibt die Wohnung nicht und bleibt in der Wohnung.

Daraufhin beauftragt A das Gericht damit, die Zwangsräumung durchzuführen.

Die Zwangsräumung erfolgt.

B zahlt die Räumungskosten nicht.

Hat A zugleich einen Anspruch auf Zahlung der Räumungskosten bzw. können die Räumungskosten mit dem gleichen Titel (Räumung und Herausgabe) zwangsvollstreckt werden ?

11.02.2018 | 15:15

Antwort

von


384 Bewertungen
Borsigallee 2
53125 Bonn
Tel: 0228/ 259433
Web: www.ra-fritsch.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Mandant,

selbstverständlich muss der rechtskräftig verurteilte Räumungsschuldner auch die Kosten des Verfahrens samt der anschließenden Zwangsvollstreckung tragen.

Tut er dies jedoch nicht freiwillig, muss der Gläubiger einen zusätzlichen Titel in Form eines so genannten Kostenfestsetzungsbeschlusses bei dem Gericht beantragen. Sobald dieser rechtskräftig geworden ist, kann daraus vollstreckt werden. Alleine aus dem Räumungsurteil ist die Kostenvollstreckung leider nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 11.02.2018 | 15:28

Wie lange hat der Gläubiger A Zeit einen Antrag bei Gericht zu stellen,
so dass der Anspruch nicht verjährt ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.02.2018 | 15:42

Sehr geehrter Mandant,

hier gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginnt mit der Rechtskraft des Urteils, weil sodann die Kostentragungspflicht des Schuldners von Amts wegen feststeht.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 13.02.2018 | 10:41


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 13.02.2018
5/5.0

ANTWORT VON

384 Bewertungen

Borsigallee 2
53125 Bonn
Tel: 0228/ 259433
Web: www.ra-fritsch.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, Sozialrecht, Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Baurecht