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Mietrecht, Vermieter

| 22.04.2020 19:55 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


15:44
Bei dem Auszug aus einem gemieteten Einfamilienhaus haben wir, anstatt wie im Mietvertrag vereinbart, den Lehmputz ( innen)nicht mit einer Lehmfarbe, sondern mit einer Dispersion- Silikatfarbe
für Innenräume für mineralische Untergründe gestrichen. Im Fachgeschäft wurde uns gesagt, dass dies auch möglich ist. In unserem Mietvertrag steht drin, dass das Streichen der Lehmputzwände nur mit Lehmfarbe zu erfolgen hat.
Nun fordert uns der Vermieter auf, die Farbe abzutragen und -mit Verweis auf den Mietvertrag -mit Lehmfarbe neu zu streichen. Ausserdem macht der Vermieter hier gelten, dass die Silikatfarbe nicht die gleichen bauphysikalischen Eigenschaften hat, als Lehmfarbe auf Lehmputz. Er meint, nur dass man eine Farbe auf einen Untergrund streichen kann, bedeutet nicht, dass dieser Anstrich gleichwertig ist. Lehmputz und Lehmfarbe sind ein in sich geschlossenes System. Er droht mit Schadensersatz.
22.04.2020 | 20:28

Antwort

von


(2741)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
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Sehr geehrter Fragesteller,

sollte das Streichen mit der Silikatfarbe unbedenklich sein und gleichwertige Eigenschaften besitzen, ohne den Untergrund zu schädigen, kann der Vermieter nicht auf Schadensersatz klagen, da eine Klausel, welche die Möglichkeiten des Streichens in der Form so stark einschränkt, unwirksam ist, gleich einer Klausel, die nur eine weiße Wandfarbe zuließe.

Dies sollten Sie sich vom Fachgeschäft noch einmal bestätigen lassen, sodass Sie hier schriftliche Argumente haben und die Forderung zurückweisen können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 23.04.2020 | 15:32

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Hier wird seitens des Vermieters erklärt, dass durch die Verkieselung der Dispersion Silikatfarbe, diese tief in den Lehmputz eindringt. In dieser Farbe ist Kunststoff ( Dispersion) drin, was auf jeden Fall nicht vom Vermieter gewünscht war. Deshalb der Passus im Mietvertrag..Ausserdem sei das Neustreichen nur möglich, wenn diese Farbe abgeschliffen wird. Bei Lehmfarbe brauch man dies wohl nicht zu tun. Wenn der Vermieter Recht hat, ist dies dann schon eine Änderung der Bausubstanz? Ich weiß, dass ist sehr speziell, aber man bekommt in jedem Fachgeschäft eine andere Auskunft.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.04.2020 | 15:44

Sehr geehrter Fragesteller,

es ist hierbei unerheblich, ob dies vom Vermieter gewünscht war. Es zählt einzig die Frage, ob dies zu einem Schaden führt und ob auch überstrichen werden kann.
Die Beweispflicht trägt hierbei der Vermieter, der Ihnen dies schriftlich zu belegen hat. Andernfalls kann er auch keinen Schadensersatz verlangen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.04.2020 | 19:35

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