Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mietrabatt für Gartenarbeit

| 14.06.2021 12:08 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

folgender Fall wird nachgefragt:

Ein Einfamilienhaus ist vermietet. Im Mietvertrag ist vereinbart, dass die Mieter auf der von ihnen nicht selbst genutzten, dem Mietobjekt angrenzenden Gartenfläche des Vermieters, leichte Gartenarbeiten (Rasenmähen, Beet gießen, Rückschnitt an Büschen etc.) durchführen sowie entlang der Straße Gehwegreinigung durchführen.

Abgegolten werden diese Tätigkeiten der Nachbarschaftshilfe durch einen im Mietvertrag vereinbarten Abschlag auf die monatliche Mietzahlung. Das Volumen der Tätigkeit wurde mit 84 Stunden/Jahr veranschlagt, die Stunde wird mit 15,-- Mietabschlag vergütet, monatlich sind das somit 105,-- €. Die Nettokaltmiete, von der der Abschlag abzuziehen ist, beträgt 830,-- €, zuzügl. 40,-- € für zwei Pkw-Stellplätze.

Ist dies als Schwarzarbeit anzusehen und falls ja, welche Konsequenzen könnte das für Vermieter und Mieter haben?

Vielen Dank für eine Antwort und freundliche Grüße

14.06.2021 | 13:06

Antwort

von


(2398)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,

es handelt sich um Schwarzarbeit.

Die Mieter erhalten ein Entgelt für Ihre Tätigkeit und das ist dann auch keine Nachbarschaftshilfe mehr. Diese zeichnet sich ja gerade durch die Unentgeltlichkeit aus.


Das Entgelt ist in Ihrem Fall in der Anrechnung der vereinbarten Stundensätze auf die Miete zu sehen.


Die rechtlichen Folgen treffen in erster Linie den Vermieter als Auftraggeber. Dieser wird mit einem Bußgeld rechnen können.

Zudem ist die Anmeldung zur Sozialversicherung erforderlich. Angesichts der geringen Höhe liegt hier ein sogenannter Minijob vor.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 14.06.2021 | 14:07

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Rasche und sehr hilfreiche Antwort, herzlichen Dank und gerne wieder!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 14.06.2021
4,8/5,0

Rasche und sehr hilfreiche Antwort, herzlichen Dank und gerne wieder!


ANTWORT VON

(2398)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Strafrecht, Vertragsrecht, Sozialrecht