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Mietpreisüberschreitung


13.10.2005 18:37 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
mir liegt ein Sachverständigengutachten über meine Mietwohnung vor,in der ich seit 1.2.2001 wohne.Darin stellt der Gutachter eine bis zu 32%ige Überschreitung der Vergleichsmiete am Ort vor,was ich eigentlich auch immer vermutet habe.Ich ziehe am 2.11.in eine andere Wohnung um.Kann ich in dieser Angelegenheit noch was unternehmen?Danke
Sehr geehrter Ratsuchender,

da hier offenbar ein auffälliges Missverhältnis von mehr als 20% zwischen Miete und Wohnwert vorliegt und Sie erfreulicherweise auch schon ein Gutachten haben, können Sie den Teil der Miete, der über 20% liegt, vom Vermieter zurückfordern (BGH RE WM 84, 68).

Fordern Sie diesen Teil nun per Einschreiben/Rückschein vom Vermieter mit einer Frist von 14 Tagen (bitte nicht die Sachverständigenkosten vergessen; LG Köln WM 86, 221).

Weigert er sich, sollten Sie DANACH einen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftrage.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 13.10.2005 | 21:36

Für welchen Zeitraum kann ich denn rückwirkend die überzahlte Miete einfordern ,drei oder vier Jahre?Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.10.2005 | 07:46

Die Verjährung beträgt drei Jahre; mit dem davor liegenden "Überzahlungen" können Sie aber noch gegenüber Vermieterforderungen ggfs. die Aufrechnung erklären; das hängt vom genauen Wortlaut des Vertrages und Art der Vermieterforderung ab.

Aber die letzten drei Jahre können zurückgefordert werden, wobei Sie in Hinblick auf das nahende Jahresende sich etwas beeilen sollten.

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