Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mietnebenkostenabrechnung - Vermieter Zeitraum Abrechnung

| 06.08.2009 18:12 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Guten Tag,


Ich habe eine Frage zur Mietnebenkostenabrechnung und zwar immer im Januar wird der Wasserzählerstand abgelesen und spätestens Drei Monate später bekomme ich die Mietnebenkostenabrechnung und zwar immer mit einer Rückerstattung von ca.350€ nur dieses Mal verweigert der Vermieter mir die Mietnebenkostenabrechnung und da ich weiß das Ich denselben Geldbetrag von 350€ zurückerstattet bekommen soll und das für mich sehr viel Geld ist würde ich gerne wissen, in welchem Zeitraum der Vermieter eine Abrechnung stellen muss.

Besten Dank für eine Antwort im Voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:

Gemäß § 556 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gilt u. a.:

Über die Vorauszahlungen für Betriebskosten [Nebenkosten] ist jährlich abzurechnen; dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten.

Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums [regelmäßig das Kalenderjahr] mitzuteilen.

Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten. Der Vermieter ist zu Teilabrechnungen nicht verpflichtet.

Einwendungen gegen die Abrechnung hat der Mieter dem Vermieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Zugang der Abrechnung mitzuteilen.
Nach Ablauf dieser Frist kann der Mieter Einwendungen nicht mehr geltend machen, es sei denn, der Mieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten.

Eine zum Nachteil des Mieters von [...] abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

Wenn ich Sie richtig verstanden haben sollte, wird eine Ablesung im Januar mutmaßlich für das Vorjahr vorgenommen und dann drei Monate später für das Vorjahr abgerechnet.
Insofern ist dann das Verhalten des Vermieters in Ordnung, er hat innerhalb der Jahresfrist für das Vorjahr abgerechnet.

Wenn dieses nicht so sein sollte, dann bitte ich Sie höflich darum, von der hier kostenlos möglichen Nachfragefunktion Gebrauch zu machen, damit Sie mir die Gelegenheit geben, noch auf die Sache näher und gezielter einzugehen.

Um beurteilen zu können, wie es sich zu der Rückerstattung in Höhe von 350 € verhält, müsste ich mehr Erkenntnisse darüber haben.

Sie können gegenüber Ihrem Vermieter auch von Ihrem Recht Gebrauch machen, in die betreffenden Unterlagen des Vermieters Einsicht zu nehmen und sich Kopien fertigen zu lassen, soweit diese für eine Betriebskostenabrechnung (Nebenkostenabrechnung) relevant sind.

Einwendungen Ihrerseits können Sie dann danach ebenfalls binnen einer Jahresfrist geltend machen, siehe oben. Insofern wäre es dann z.B. auch möglich, die Berechtigung eine Rückerstattung zu prüfen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Bewertung des Fragestellers 06.08.2009 | 20:27

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Besten Dank für die sehr schnelle Antwort Sie haben mir sehr geholfen."
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen