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Mietminderung wegen Betrieb des Trocknungsgeräts?

16.07.2008 00:20 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Tochter hat seit 2 Jahren eine Wohnung gemietet.
Kaltmiete 3oo,-- + Nebenkosten 1oo,-- monatl. Zahlung

Im Januar d.J. wurde ein Marder aus dem Dachgebälk vertrieben und
die Schlupflöcher durch eine Firma abgedichtet.
Bei diesen Arbeiten wurden die Dachziegeln nicht mehr ordentlich
verlegt, so daß in der Wohnung meiner Tochter Wasserspuren an der
Schlafzimmerwand festzustellen waren.
Die vom Vermieter beauftragte Firmam hat dann die Abdichtarbeiten und auch die Malerarbeiten an der Wand ausgeführt. Hierzu musste
ein Trocknungsgerät einige Tage ununterbrochen eingeschaltet sein. (9 Tage keine Nutzung des Zimmers möglich)
Durch den Farbanstrich (Lösungsmittel) konnte das Zimmer zusätzlich 4 Tage nicht genutzt werden.

Für das Trocknungsgerät hat meine Tochter 112,-- Euro für den
geschätzten Stromverbrauch angerechnet. 9 Tage 648 kw.
Die Instandsetzungsfirma hat jetzt den Stromverbrauch des Gerätes
auf insgesamt 112 kw angegeben.
Für die Nichtnutzung des Schafraumes während der Trockungszeit
wurden 20 Euro angerechnet.
Für die Zeit nach den Malerarbeiten (4 Tage) wurden 1o,-- angerechnet.
Diese Beträge (€ 142,--)wurden von der Kaltmiete abgezogen.

Der Vermieter verlangt jetzt unverzüglich die Zahlung dieses
Betrages, da meine Tochter zur Mietkürzung nicht berechtigt gewesen wäre, sondern diese Beträge selbst bei der Instandsetzungsfirma geltend machen soll.
Das Mietverhältnis wurde zum 31.5.d.J. von meiner Tochter
gekündigt. Eine längere Verechnungszeit war also nicht gegeben.
Meine Fragen:
Durfte meine Tochter den Betrag an der Mietzahlung kürzen ?
Muss der Betrag jetzt von der Instandsetzungsfirma gefordert werden, oder muss dies der Vermieter selbst tun ?
Kann die Zahlung solange verzögert werden, bis ganz sicher ist,
dass die Firma oder deren Versicherung für den Betrag aufkommt ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Den Betrag für die Stromleistung muß anhand der Angaben der Firma reduziert werden, wenn Ihre Tochter nicht die eigene Schätzung mit Fakten untermauern kann, beispielsweise mit konkreten Angaben des Stromzählers.

Die Höhe der anderen Minderungen liegen im zulässigen Bereich, wobei dies aus der Distanz leider nicht abschließend beurteilt werden kann.

Grundsätzlich war Ihre Tochter aber zu der Mietminderung berechtigt, da die Wohnung nicht im vertragsgemäßen Zustand war.

Es ist Aufgabe des Vermieters, seine Einbußen, zu der auch die Mietminderung gehört, gegenüber der Firma geltend zu machen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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