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Mietminderung bei wiederkehrenden Schimmel

27.08.2011 21:23 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Ich habe seit 3 Wochen erneut heftigen Schimmelbefall im Schlafzimmer. Seit ca. einer Woche schlafe ich im Wohnzimmer, weil es mich so sehr ekelt. Sogar meine Möbel sind erneut befallen. Ich wohne seit 3 Jahren in der Wohnung, hatte gleich zu Beginn Schimmel dort, den der Vermieter mit einem Schimmelmittel beseitigt hat. Dann war eine kleine Weile Ruhe, zum Teil habe ich selbst nochmal mit Schimmelmittel nachgeholfen. Vor einem Jahr wurde es ganz schlimm, der Schimmel war dann sogar im Kinderzimmer meines mittlerweile 3-jährigen Sohnes. Der Vermieter hat dann prombt reagiert und die beiden Terassentüren vor der Wohnung meines Sohnes und meines Schlafzimmer aufgegraben und korrekt abgedichtet, was wohl zuvor nicht richtig ausgeführt wurde. Nun dachte ich, es sei erledigt, fängt aber schon wieder an. Offensichtlich liegt es wohl doch an der Außenwand, die am Berg ist. Der Experte weiß derzeit auch keine Ursache und rät, im Schlafzimmer den Estrich aufzugraben und anhand des Loches diese festzustellen. Im Kinderzimmer und Bad ist wohl auch erhöhte Feuchtigkeit messbar und ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich auch dort erneut wieder Schimmel bildet. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Vermieter, mir ist wohl klar, dass ich dieses gefährde, gleichwohl habe ich ein Recht auf Mietminderung wovon ich bereits in der Vergangenheit abgesehen habe. In welcher Höhe bin ich denn berechtigt die Miete zu mindern?







Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Die Höhe der Mietminderung ist unter Beachtung des Umfangs der Schimmelbildung und der beeinträchtigten Wohnfläche. Je mehr Räume/Fläche nicht nutzbar sind, desto höher kann die Mieterhöhung vorgenommen werden.

Bei den von Ihnen beschriebenen Mängeln gehe ich von einer ca. 20%-igen Minderung aus (sh dazu: Amtsgericht Köln Az.. 222 C 371/99; LG Osnabrück, AZ: 11 S 277/88). Genaueres kann allerdings bei tatsächlicher Besichtigung festgestellt werden.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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