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Mietkostenteilung nach geschäftlicher Trennung

03.01.2012 17:23 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Meine Freundin hat im Oktober 2011 einen gewerbl. Mietvertrag für eine kleinen Laden gezeichnet. In einer Ergänzung zu diesem Vertrag vom 19. November 2011 wurde Ihre Geschäfts-Partnerin ab dem 01.01.2012 als Mieterin in diesen Vertrag aufgenommen.
Die Geschäftsbeziehung ist im Dezember aufgelöst worden und meine Freundin hat den Lande am 30.12.2011 zum 01.04.2012 fristgerecht gekündigt. Die Kündigung wurde die Vermieterin aktzeptiert. Ihre damalige Geschäfts-Partnerin war bei der Kündigung nicht beteiligt, hat jedoch Kenntnis und möchte den Laden nun selbst zum 01.04.2012 übernehmen.

-Ist die fristgerechte Kündigung überhaupt wirksam?
-Muss die Partnerin unterschreiben auch wenn diese erst im Januar 2012 Mieterin gewesen wäre?
-Ist die Partnerin zur Zahlung der anteiligen Miete bis zum März verpflichtet?

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kündigung des Mietvertrages muss grundsätzlich von allen Mietern erklärt werden. Sollte Ihre Freundin nicht von der Geschäftspartnerin zur Kündigung bevollmächtigt gewesen sein oder sollte die Geschäftspartnerin die Kündigung nicht nachträglich genehmigt haben (oder noch genehmigen), könnte die Kündigung unwirksam sein. Eine gegenseitige Bevollmächtigung von Mietern kann aber auch durch Vereinbarung im Mietvertrag erreicht werden. Daher muss unbedingt der Mietvertrag auf etwaige gegenseitige Bevollmächtigungen geprüft werden.

Da zum Zeitpunkt der Beendigung des Mietvertrages die Geschäftspartnerin Mieterin ist und dies zum Zeitpunkt der Kündigung bereits vereinbart worden war, muss diese die Kündigung ebenfalls erklären oder von Ihrer Freundin vertreten worden sein.

Grundsätzlich haften alle Mieter als Gesamtschuldner für die gesamte Miete, d.h. der Vermieter kann von jedem Mieter die Gesamtmiete fordern, und dieser Mieter kann sich die jeweils anteilige Miete von den anderen Mietern zurückverlangen. D.h. idR ist die Partnerin zur anteiligen Mietzahlung verpflichtet, wenn nichts anderes vereinbart worden ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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