Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.704
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mietfreue Wohnung im Elternhaus/Ausgleichszahlung an Schwester

08.02.2018 12:49 |
Preis: 45,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Ich wohne mit meiner Familie seit nun 6 Jahren mietfrei in der DG-Wohnung in unserem Elternhaus. Wir haben beim Einzug 25.000 € in die Sanierung der Wohnung investiert. Gestern wurde das Elternhaus meiner Schwester und mir zu gleichen Anteilen überschrieben. Wie könnte nun eine faire Lösung für alle Beteiligten aussehen? Werden sie Sanierungskosten abgewohnt? Gehe ich nach dem aktuellen Mietspiegel der Stadt und zahle meiner Schwester 50% der Miete als Ausgleichszahlung?

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Man kann das hier relativ frei vereinbaren, muss natürlich bei einer zwei- oder mehrseitigen Abrede da zusammen finden:

Im Einzelnen:
Am besten wäre es in der Tat, hier eine fiktive Miete auszurechnen, insbesondere anhand des aktuellen (qualifizierten bzw. einfachen) Mietspiegels der Stadt und eine solche dann entsprechend einer Vereinbarung zugrundezulegen.
Den Mietspiegel erhalten Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung.

Da müssten dann die entsprechenden Kriterien Lage, Baujahr des Hauses, Renovierungen, Einrichtungen, Größe usw. in die konkrete Berechnung eingestellt werden.

Im Übrigen können in der Tat die Sanierungskosten ab gewohnt bzw. gegengerechnet werden.

Am besten wäre es, zu dem Notar zu gehen, der auch das Grundstücksgeschäft im Hinblick auf das Elternhaus begleitet bzw. beurkundet hat.
Dieser hat auch entsprechende Muster und insbesondere wäre noch daran zu denken, dass in Bezug auf eine Ausgleichszahlung Regelungen hinsichtlich einer vorweggenommenen Erbfolge gleich mit erledigt werden können.

Das spart dann auch Kosten in der Zukunft.

Denn beide Fragen hängen unweigerlich miteinander zusammen.

Sollte es einen einfachen oder qualifizierten Mietspiegel der Stadt geben und sollte man sich darauf einigen können, erübrigen sich des weiteren teure Sachverständigenkosten für die Bewertung.

Die 50-prozentige Mietlösung als Ausgleichszahlung kann dann ebenfalls festgeschrieben werden. Das halte ich ebenfalls für angemessen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64106 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Rechtsanwalt war sehr Kompetent! Er hat mir sehr geholfen. Ich kann ihn nur weiter empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles war für mich in Ordnung. Schnell und in einer verständlichen Ausdrucksart. Super - so soll es sein. Danke ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich beantwortet und es wurde eine neue Möglichkeit aufgezeigt, diesen "Fall" evtl zu lösen. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER