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Mietforderung wg. gemieteter Garage


27.01.2005 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Per 1. Mai 1993 habe ich eine Garage bei bei einem Immobilienbesitzer in Hannover gemietet. Bis heute hat diese Immobilie ihren Besitzer mehrfach gewechselt. Von Anfang an habe ich dem Unternehmen eine Abrufgenehmigung für die Miete erteilt. Dabei ist es schon mehrfach zu Differenzen wegen des Abrufs der Miete gekommen, da die Buchhaltung des Unternehmens sehr schlampig gearbeitet hat. Nun hat mich die jetzige Verwalterin Mitte Dezember 2004 angerufen und mir mitgeteilt, dass Mietrückstände für die Monate Oktober/2000 bis April/2001 vorhanden seien. Vorher hatte sich das Unternehmen nie bei mir gemeldet und mich angemahnt. Ich selbst habe diese Posten nie überprüft; deshalb habe ich ja eine Abbuchungsermächtigung erteilt. Ich habe von meiner Bank die Kontoauszüge für diese Periode angefordert und festgestellt, dass in dieser Zeit nichts abgebucht wurde. Ich habe daraufhin dem Unternehmen am 27. Dez. 2004 mitgeteilt, dass ich zur Nachzahlung der Rückstände in monatlichen Raten á 59,13 EUR bereit sei. Ich habe darauf nichts von dem Unternehmen gehört. Heute (27. 1. 2005) bekam ich vom Amtsgericht Wedding einen Mahnbescheid über 570,24. Was ist zu tun. Sind nicht schon Teile dieser Forderung verjährt?
Sehr geehrter Ratsuchender,

leider haben Sie Pech gehabt. Auf die Frage der Verjährung, die eigentlich zu bejahen wäre, kommte es deshalb nicht an, weil Sie die Rückstände anerkannt haben; mit der Verjährungeeinrede werden Sie daher nicht mehr durchdringen können.

Bitte schauen Sie nach, wann der Mahnbescheid gefertigt worden ist; ist dieses nach dem 27.12.2004 geschehen, legen Sie Widerspruch mit der Begründung ein, dass schon vor Erstellung des Mahnbescheides Sie die Forderung anerkannt und Zahlung vereinbart haben, Sie also keinen Anlass für die Erhebung des Mahnbescheides gegeben haben, so dass Sie nicht auch noch diese Kosten tragen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 27.01.2005 | 15:50

Recht vielen Dank für Ihre prompte Antwort. Ich habe die Forderungen für den Zeitraum Januar 2001 bis April 2001 anerkannt, die Forderungen für 2000 habe ich wegen evtl. Verjährung zurückgewiesen. Der Mahnbescheid wurde am 19. Januar 2005 vom Amtsgericht Weddin ausgestellt.

Nachfrage vom Fragesteller 27.01.2005 | 15:52

Recht vielen Dank für Ihre prompte Antwort. Ich habe die Forderungen für den Zeitraum Januar 2001 bis April 2001 anerkannt, die Forderungen für 2000 habe ich wegen evtl. Verjährung zurückgewiesen. Der Mahnbescheid wurde am 19. Januar 2005 vom Amtsgericht Weddin ausgestellt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.01.2005 | 15:57

Dann haben Sie für das Jahr 2000 eventuell Glück gehabt und die Verjährung könnte eingetreten sein. Allerdings kommt es nicht darauf an, wann das AG die Mahnbescheid erlassen, sondern wann diese VOM VERMIETER beantragt worden ist. DIESES Datum müssen Sie nachsehen.

Für die Monate 10/00 - 12/00 ist die Verjährung dann sicherlich eingetreten, so dass Sie auch dieses im Widerspruch aufnehmen sollten.

Das müssen Sie aber machen, da die Verjährung nicht automatisch eintritt, sondern nur dann eingreift, wenn Sie diese Einrede auch tatsächlich erheben.

Viel Glück

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