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Mieterin hat Abnahme unterzeichnet


| 08.11.2006 18:50 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Anwälte,

da ich noch eine Nachfrage habe und diese aus meiner Sicht nicht ausführlich genug beantwortet wurde, möchte ich aufgrund meiner Frage von heute "Handwerker hat Badewanne beschädigt" noch folgendes wissen:

Wie ich erst jetzt erfahren habe, hat meine Mieterin auf dem Abnahmezettel des Handwerkers der Firma ihre Unterschrift gesetzt.
Dieser behauptet nun, dass sie durch die Unterschrift erklärte, dass alles auch die Wanne im Badezimmer in Ordnung sei.
Tatsächlich aber behauptet meine Mieterin, dass die Arbeiter die Wanne durch ihr Werzeug beschädigt haben, daher will ich nun Abzug geltend machen, (Schadensersatz etc.)
Leider pocht der Handwerker nun darauf, dass die Mieterin das so abgenommen hat.
Die Mieterin meinte dazu, dass Zeitungen auf der Badewanne lagen und sie so garnicht kontrollieren konnte, dass der Handwerker Kratzer verursacht hat.
Ich als Vermieter frage mich nun, wie ich vorgehen muss, ich habe die Rechnung der Firma erhalten und will diese natürlich so nicht zahlen, können sie mir vielleicht sagen, was ich da machen soll ?

Der gleiche Schreiner hat bei einer Hauseingangstüre eine Schelle gesetzt, damiut die Türe besser schliesst.
Nun höre ich durch ein Angebot einer anderen Firma, die ursprünglich die Balkontüre richten sollte, dass gerade die erst reparierte Tür eben nicht in Ordnung ist, was muss ich hier machen, soll ich dort auch wie im ersten Falle die Zahlung verweigern ?


Danke
Eingrenzung vom Fragesteller
08.11.2006 | 18:54

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Sher geehrter Ratsuchender,

Die Wirkungen der Abnahme bestehen in folgendem: Erlöschen der Erfüllungsansprüche, Entstehen der Gewährleistungsansprüche, Beginn der Gewährleistungsfrist, Fälligkeit der Vergütung, Gefahrübergang und vor allem Umkehr der Beweislast dafür, ob zum Zeitpunkt der Abnahme ein Mangel vorgelegen hat oder nicht.

Die Geltendmachung von Mängel ist nach Abnahme daher nicht ausgeschlossen, es wird jedoch schwer, dem Bauunternehmer nachzuweisen, dass dieser für den Mangel einzustehen hat.

Unabhängig davon verbleibt es - unterstellt der Nachweis gelingt - bei der bereits durch den Kollegen Matthes dargestellten Vorgehensweise. Gleiches gilt für das Problem mit der Haustür. Zum Einbehalt der Vergütung kann ich jedoch ohne weiteres nicht raten, da diese mit Abnahme in jedem Fall fällig wird.

Auch ich kann Ihnen angesichts der möglichen rechtlichen Probleme bei diesen Auseinandersetzungen nur dazu raten, einen Rechtsbeistand hinzuzuziehen.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2006 | 20:37

Ich habe den Auftrag als Vermieter gegeben.
Ich habe die Arbeiten auch nicht abgenommen, sonder meine Mieterin, daher habe ich doch mit der Abnahme meiner Mieterin nichts zu tun, da sie dieses nicht abnehmen durfte.
Ist das nicht arglistige Täuschung, wenn man die Mieterin zur Unterschrift nötigt, die Badewanne und die Kratzer verdeckt, so dass dieses das nicht sehen kann ?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass so eine Abnahme rechtesn ist, ich bitte um Erläuterung.
Den Auftrag habe ich gegeben, wie kann dann meine Mieterin die Abnahme machen, die mit den Handwerkern doch nichts zu tun hat ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2006 | 20:53

Vielen Dank für die Nachfrage.

Mit Ihrem Einwand liegen Sie richtig. Wenn die Mieterin von Ihnen nicht dazu bevollmächtigt wurde, das fertiggestellte Werk abzunehmen, brauchen Sie dies Abnahme nicht gegen sich gelten zu lassen.

Dann bleibt es jedoch erst recht bei den bisherigen Feststellungen in der Beantwortung zur Anfrage "Handwerker hat Badewanne beschädigt". Zusätzlich spricht dann auch nichts mehr dagegen, einen angemessenen Teil des Werklohnes einzubehalten.

Ob zusätzlich eine "arglistige Täuschung" vorliegt, kann ich von hier aufgrund der spärlichen Sachverhaltsmitteilungen jedoch nicht prüfen.

Bewertung des Fragestellers 20.11.2008 | 01:12


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