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Mieterin beleidigt Mutter der Vermieterin

| 22.11.2019 09:47 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


10:49
Hallo,
letzten Dienstag hat eine meiner Mieterinnen meine Mutter als "xxxx" beleidigt.
Meine Mutter bewohnt in meinem Haus, an dem sie zu circa 15 % Anteil hat, eine Wohnung. Die Mieterin bewohnt eine andere Wohnung. Ich bewohne auch eine Wohnung.
Als der Briefträger am Dienstag kam und überall geklingelt hat, ist meine Mutter zur Eingangstür gegangen. Auch die Mieterin. Meine Mutter hat für ein Päckchen unterschrieben und wollte dann in ihre Wohnung zurückgehen. Die Mieterin stand in der Eingangstüre mit den Händen in der Hüfte. Meine Mutter bat die Mieterin, sie vorbei zu lassen. Das tat die Mieterin nicht. Meine Mutter drängte sich dann vorbei. Daraufhin beleidigte sie meine Mutter mit "xxxx".
Dies kann der Briefträger bezeugen.
Vermieter der Wohnung bin nur ich. Meine Mutter ist Eigentümerin und zahlt keine Miete. Meine Mutter möchte die Mieterin nun wegen Beleidigung anzeigen.
Kann ich meiner Mieterin auf Grund dieses Vorfalls fristlos kündigen? Und wenn, was bedeutet fristlos?
Meine Mieterin hat einen Ehemann und eine 6-jährige Tochter, mit denen sie die Wohnung bewohnt. Was habe ich sonst noch für Möglichkeiten?
22.11.2019 | 10:09

Antwort

von


(1998)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
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Sehr geehre Ratsuchende,


handelt es sich um die erste und einmalige Entgleisung der Mieterin, wäre die fristlose Kündigung unwirksam (LG Köln, Urt.v. 15.04.2016, Az.: 10 S 139/15 ).


Sie können aber abmahnen und für den Wiederholungsfall die fristlose Kündigung androhen. Fristlos bedeutet dann eben ohne Einhaltung der gesetzlichen/vertraglichen Kündigungsfrist, also sofort.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2019 | 10:39

Danke.
Die Abmahnung muss ich schriftlich erteilen, oder?
Soll davor meine Mutter Anzeige bei der Polizei erstatten oder ist das für die Abmahnung nicht notwendig, aber vielleicht besser?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.11.2019 | 10:49

Sehr geehrte Ratsuchende,


die Schriftform ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, sollte aber zu Beweiszwecken eingehalten werden.

Eine vorherige Strafanzeige ist nicht notwendig, auch nicht besser, denn vermutlich wird das Verfahren sowieso eingestellt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 22.11.2019 | 10:52

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ANTWORT VON

(1998)

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Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht