Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mieterhöhung über Kappungsgrenze und Frist für Wirksamkeit

| 24.02.2013 18:32 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich zahle derzeit eine Miete von 450 Euro (kalt) zzgl. 40 Euro Garage und 130 Euro Nebenkosten. Die Miete wurde in den letzten 3 Jahren nicht erhöht.

Mein Vermieter hat mir am 16.01. eine Mieterhöhung von 450 Euro auf 540 Euro mit Wirksamkeit zum 01.04.2013 gesendet (Garage und NK bleiben gleich). Die Berechnung erfolgte mit einem neuen Quadratmeterpreis von 9 Euro. Die angegebenen Quadratmeter waren jedoch falsch (60m2 statt 53,12). Ich habe daher der Mieterhöhung widersprochen.

Nun hat mein Vermieter reagiert und am 19.02.2013 eine erneute Mieterhöhung gesendet.
Hier wurden jetzt die 53,12 m2 richtig eingesetzt, jedoch zu 10,20 Euro pro Quadratmeter.
Die neue Kalt-Miete soll nun 542 Euro betragen und ab 01.04 zu zahlen sein. Im Mietspiegel ist der Quadratmeterpreis am obersten Ende, aber zulässig.

Meine Fragen:

1. Ist die Mieterhöhung unzulässig, da die Kappungsgrenze leicht überschritten wurde?
(20% Erhöhung von 450 Euro = maximal 540 Euro und nicht wie gefordert 542 Euro)
Oder ist eine Erhöhung um 20,4% aus Sicht des Gerichtes noch in Ordnung?
Oder muss als Basis für die Berechnung auch die 40 Euro für die Garage mit
berücksichtigt werden, daher ändert sich die Berechnungsbasis?

2. Ist die Mieterhöhung ungültig, da ich weniger als 2 Monate Frist bis zur Zustimmung und
Zahlung habe? (2 Monate ab 19.02.2013 = 19.04.2013, daher neue Miete erst ab
01.05.2013 und nicht schon ab 01.04.2013)

3. Ist es zulässig einmal 9,20 Euro pro Quadratmeter zu verlangen und einen Monat später
die Einschätzung auf 10,20 Euro zu erhöhen?

4. Wer muss im Falle eines Rechtsstreites die Kosten übernehmen. Wie lange dauert normalerweise ein Rechtsstreit? Und welche Kosten entstehen ungefähr (daher 100 Euro, 500 Euro oder >1000 Euro?)?


Vielen Dank für Ihre Antwort.




24.02.2013 | 19:47

Antwort

von


(564)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Fragen wie folgt beantworten:

1. Ist die Mieterhöhung unzulässig, da die Kappungsgrenze leicht überschritten wurde?
(20% Erhöhung von 450 Euro = maximal 540 Euro und nicht wie gefordert 542 Euro)
Oder ist eine Erhöhung um 20,4% aus Sicht des Gerichtes noch in Ordnung?

Die 20% sind die Grenze und die ist genau zu nehmen. Im gerichtlichen Verfahren kann noch eine Anpassung auf die 20% erfolgen.

Oder muss als Basis für die Berechnung auch die 40 Euro für die Garage mit
berücksichtigt werden, daher ändert sich die Berechnungsbasis?

Nein, die Garage ist nicht mit einzubeziehen, da diese separat ausgewiesen ist.


2. Ist die Mieterhöhung ungültig, da ich weniger als 2 Monate Frist bis zur Zustimmung und
Zahlung habe? (2 Monate ab 19.02.2013 = 19.04.2013, daher neue Miete erst ab
01.05.2013 und nicht schon ab 01.04.2013)

Sie gilt dann ab dem 01.05.13.


3. Ist es zulässig einmal 9,20 Euro pro Quadratmeter zu verlangen und einen Monat später
die Einschätzung auf 10,20 Euro zu erhöhen?

Da der ersten widersprochen wurde, ist das Vorgehen nicht zu besanstanden.


4. Wer muss im Falle eines Rechtsstreites die Kosten übernehmen. Wie lange dauert normalerweise ein Rechtsstreit? Und welche Kosten entstehen ungefähr (daher 100 Euro, 500 Euro oder >1000 Euro?)?

Zunächst muss jeder seine Kosten tragen und im Urteil wird dann die Kostenregelung festgelegt. Die Kosten folgen der Hauptsache, d.h. der Unterlegene muss dem Obsiegenden die Kosten erstatten, oder sollte ein Teilerfolg erzielt werden, dann wird eine anteilmäßige Erstattung erfolgen. Die gesamten Kosten(Anwalt beider Seiten und Gereichtskosten) betragen bei unterliegen durch Urteil ca. 850,00 €

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..



Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info


Bewertung des Fragestellers 27.02.2013 | 10:10

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Super schnelle Antwort - noch am Sonntag Abend! Sehr professionell und auch die zusätzliche Nachfrage wurde sofort beantwortet. Sehr empfehlenswert!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Simone Sperling »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.02.2013
4,8/5,0

Super schnelle Antwort - noch am Sonntag Abend! Sehr professionell und auch die zusätzliche Nachfrage wurde sofort beantwortet. Sehr empfehlenswert!


ANTWORT VON

(564)

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Verkehrsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Inkasso, Fachanwalt Erbrecht