Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mieterhöhung im Anschluss an verbilligte Überlassung

10.03.2013 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es geht um die Frage nach der Zulässigkeit von Mieterhöhungen.

Unserer verheirateten Tochter haben wir seit Jahren eine Wohnung verbilligt überlassen und hatten fristgerecht ab 1.3.13 die Miete auf die ortsübliche Miete angepaßt.
1. Stellt dies eine reguläre Mieterhöhung dar (oder nur Anpassung auf ein Mindestniveau) und wenn ja , wie hoch ist die max. zulässige Erhöhung in % im ersten Schritt ?
2. Wenn aufgrund dieser Erhöhung das Mietverhältnis durch die Tochter gekündigt würde, welche Frist ist einzuhalten und ab wann ist die Erhöhung zu bezahlen ?
10.03.2013 | 14:04

Antwort

von


(2118)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

eine erstmalige Mieterhöhung ist erst nach 15 Monaten zulässig (§ 558 BGB).

Wenn dieser Zeitraum bereits abgelaufen ist, kann diese auf die ortsübliche Vergleichsmiete (abgeleitet aus den Mieten, die im Zeitraum der letzten 4 Jahre erzielt wurden) angepasst werden, allerdings auch nur um maximal 20%.

Die Tochter kann nunmehr ganz normal mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen, also jetzt frühestens zum 30.06.2013.

Das Mieterhöhungsverlangen ist dabei gem. § 558a BGB schriftlich zustellen.

Soweit die Tochter dann der Mieterhöhung innerhalb der Zweimonatsfrist nach Erhalt des Schreibens zustimmt, schuldet sie die erhöhte Miete mit Beginn des dritten Kalendermonats nach dem Zugang des Erhöhungsverlangens.

Sollte sie nicht zustimmen, kann dies gerichtlich eingefordert werden.


ANTWORT VON

(2118)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68386 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antworten waren verständlich erklärt, Danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell, klar und das um 23:40 Uhr! Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Top Antwort mit viel Recherche. Sie haben mir sehr weitergeholfen und sind intensiv auf die Problematik (Mischung verschiedener Rechtsgebiete) eingegangen! Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen