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Mieterhöhung duch Untervermieter ohne Zustimmung d. Hauptvermieters zulässig ?

19. Juli 2017 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:


Ich hatte der Untermieterin eine Frist zur schriftlichen Zustimmung gesetzt mit dem Hinweis, dass ich bei Nichtreaktion ihrerseits einen Anwalt mit der Durchsetzung der Mieterhöhung beauftragen würde. Folgende Fragen stehen für mich im Raum: 1.) Bin ich als Hauptmieter überhaupt berechtigt Mieterhöhungen ohne Zustimmung meines Vermieters durchzuführen? Der Untervermiertung hatte der Hauptvermieter bereits schriftlich zugestimmt im Vorfeld der Untervermietung. Dazu meine ergänzende Frage: 3.) Sind aufgrund der künftigen Beteiligung des Amtes/der Ämter größere Hürden bei der Durchsetzung der geplanten Mieterhöhung zu erwarten ? Vielen Dank im Voraus und beste Grüße '.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bräuchte Unterstützung bei folgendem Sachverhalt - soweit möglich:

Ich bin Hauptmieter eines 1-Zimmer-Appartments, das seit 2013 vollständig unter/weitervermietet ist. Unter anderem aufgrund einer Mieterhöhung durch meinen Vermieter, beabsichtige ich eine Mieterhöhung durchzuführen (ca. 7%). Ich habe die Untermieterin hierüber postalisch per Einschreiben informiert und um schriftliche Zustimmung gebeten 3 Monate im Vorfeld der geplanten Mieterhöhung.

Die Zustimmung ist bis jetzt nicht erfolgt, trotz mehrfacher schriftlicher Nachfrage per E-Mail (ist E-Mail ausreichend ?). Ich hatte der Untermieterin eine Frist zur schriftlichen Zustimmung gesetzt mit dem Hinweis, dass ich bei Nichtreaktion ihrerseits einen Anwalt mit der Durchsetzung der Mieterhöhung beauftragen würde.

Folgende Fragen stehen für mich im Raum:

1.) Bin ich als Hauptmieter überhaupt berechtigt Mieterhöhungen ohne Zustimmung meines Vermieters durchzuführen? Der Untervermiertung hatte der Hauptvermieter bereits schriftlich zugestimmt im Vorfeld der Untervermietung.

2.) Wenn ich dazu berechtigt bin, dann würde ich Sie ggf. im Nachgang der Beratung bitten ein entsprechendes "Erinnerungsschreiben" von anwaltlicher Seite an die Untermieterin zu formulieren mit der Bitte um schriftliche Zustimmung, wofür ich gern einen Kostenvoranschlag von Ihrer Seite hätte.

Den Klageweg würde ich ungern bestreiten wollen, ich hoffe auf die Zustimmung der Untermieterin nach Zugang eines anwaltlichen Schreibens.

Womöglich benötigen Sie für Ihre Bewertung noch folgende Information: die Untermieterin teilte mir mit, dass sie voraussichtlich nicht mehr berufstätig sein kann aufgrund der benötigten Pflege ihres Vaters und daher auf staatliche Hilfe angewiesen sein wird. Dazu meine ergänzende Frage:

3.) Sind aufgrund der künftigen Beteiligung des Amtes/der Ämter größere Hürden bei der Durchsetzung der geplanten Mieterhöhung zu erwarten (z.B. genauere Prüfung des Mietspiegels von Amtswegen, juristische Unterstützung der Untermieterin gegen eine Mieterhöhung etc.) ?

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße



19. Juli 2017 | 18:45

Antwort

von


(845)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Im gestatteten Untermietverhältnis ist eine Erhöhung der Untermiete grundsätzlich auch ohne Zustimmung durch Ihren Vermieter möglich, sofern die Voraussetzungen für eine Mieterhöhung überhaupt vorliegen.

Ein Kostenvoranschlag kann hier leider nicht erstellt werden, da sich die Gebühren nach dem Gegenstandswert, hier der erhöhten Miete für ein Jahr, berechnen.

Sofern die Mieterhöhung zulässig ist, kann diese ggf. auch gerichtlich durchgesetzt werden - größere Hürden als im Vergleich zu Privaten gibt es bei Ämtern nicht.

Eine abschließende Beurteilung ist erst in Kenntnis aller Details möglich, weshalb ich Ihnen rate, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der weiteren Prüfung und Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


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