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Mieter verweigert Besichtigung nach Zwangsversteigerung


21.12.2004 12:29 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Wir haben eine Wohnung bei einer Zwangsversteigerung ersteigert.
Mit dem Mieter sind wir anschließend in Kontakt getreten, um einen (ersten) Besichtigungstermin für die Wohnung zu vereinbaren (Zeitraum nach 5 Tagen).
Der Mieter hat am vereinbarten Tag den Besichtigungstermin (per SMS) abgesagt.
Daraufhin haben wir mit dem Vermieter einen zweiten Termin vereinbart (Zeitraum weitere 6 Tage). Diesen hat er wiederum am vereinbarten Tag per SMS abgesagt.
Dieser Ablauf zieht sich nun seit zwei Wochen hin.
Anrufe von unserer Seite nimmt der Mieter nicht entgegen.
Nun werden wir den Besichtigungstermin in schriftlicher Form bei ihm einwerfen und ihn bitten den Termin zu bestätigen oder einen Alternativtermin zu nennen.

Falls er sich weiter weigert besteht ja die Möglichkeit die Besichtigung gerichtlich zu erzwingen.

Hier die eigentliche Frage: Besteht ein (Sonder-)Kündigungsrecht dadurch, dass er uns nicht in die Wohnung lässt?
Sehr geehrter Ratsuchder,

die Antwort fällt - für Sie sicher unbefriedigend - ebenso knapp aus wie Ihre Frage: Nein, ein Sonderkündigungsrecht besteht nicht.

Durch den Eigentumswechsel ändert sich an dem bestehenden Mietverhältnis nicht, so dass es bei den normalen Kündigungsvorschriften bleibt.

Möglicherweise kann sich zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ein außerordentliche Kündigungsrecht dann ergeben, wenn Ihr Mieter sich auch in Zukunft so unmöglich verhält, wie er es schon jetzt zu Beginn tut. Dies könnte zu einem Kündigungsrecht wegen Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Mietverhältnisses führen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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