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Mieter akzeptiert sein Mietvertrag nicht

| 12.11.2020 13:43 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Hallo allerseits, die Situation ist wie folgt:

Ich hatte eine Wohnung zum 01.11.2020 gekauft. Im Vertrag vom 01.05.2008 was ich übernommen habe, steht schwarz auf weiß die Kaltmiete von 590€ zzgl. 200€ Nebenkostenvorauszahlung. Ich habe die originale Kopie des früheren Eigentümers. Miete ist seitdem nicht erhöht worden.

Mieter verweigert diese Summe und behauptet er habe 590€ monatlich immer an den Vorbesitzer bezahlt zu haben und die 200€ Nebenkosten waren in 590€ inclusive und es sich um ein Irrtum handelt. Der Frühere Eigentümer äußerte sich dazu nicht mit der Begründung ich muss es selbst klären.

Auf mein Schreiben oder Telefonate hat der Mieter nicht reagiert und gestern bekam ich den Brief von Mieter Verbund wo es mir geschrieben wurde, dass es so halt ist, einfach ein Fehler und den soll ich akzeptieren. Ich hatte weder die Überweisungen noch sonst was gesehen. Immerhin könnten die fehlende 200€ in Bar immer entrichtet werden.

Mieter hat schon 590€ zum 03.11.2020 überwiesen worauf er von mir die erste Abmahnung bekommen hatte.

Was ich gerne wissen würde:

1. Ist es rechtens einfach den Menschen so zu glauben und nicht den Vertrag so anzunehmen als Vermieter?
2. Kann man irgendwas in der Situation tun, gibt es schon die Urteile zu solchen Fällen?
3. Ist es nicht so dass fehlerhaft ausgefüllte Mietverträge können nur einvernehmlich korrigiert werden?

Ich würde mich auf jede Antwort freuen!
12.11.2020 | 15:13

Antwort

von


(529)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben wie folgt beantworte:


Wenn Sie einen schriftlichen Mietvertrag haben in dem „schwarz auf weiß die Kaltmiete von 590€ zzgl. 200€ Nebenkostenvorauszahlung" vereinbart wurde, dann ist dieser Vertragsinhalt auch wirksam vereinbart worden.

Daher schuldet der Mieter mit Abschluß dieses Vertrags die in dem Mietvertrag vereinbarte Miethöhe – also 590€ zzgl. 200€ Nebenkostenvorauszahlung.

Dies ist keine Frage des Glaubens oder irgendwelcher Fehler, sondern ist insoweit rechtsgültig vereinbart.

Natürlich kann die Miethöhe auch einvernehmlich geändert werden. Dies wird in der Regel schriftlich gemacht.

Ich gehe davon aus, daß der Mieter keine schriftliche Vereinbarung besitzt, sonst hätte er diese schriftliche Vereinbarung über die Änderung der Miethöhe vermutlich bereits vorgelegt.

Daher können Sie entsprechend dem Wortlaut des Mietvertrages auf die Zahlung der vereinbarten Miethöhe bestehen.

Ich empfehle Ihnen daher den Mieter nachweisbar schriftlich – per Einwurf/Einschreiben – zur Zahlung der ausstehenden Nebenkostenvorauszahlung aufzufordern.

Bei fortgesetzter Zahlungsverweigerung können Sie nachfolgend die Zahlungsansprüche gerichtlich einklagen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Mack
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 16.11.2020 | 12:10

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