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Mieteinnahmen versteuern


| 13.07.2007 20:36 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter



Guten Tag, ich beabsichtige mir Eigentumswohnungen zu zulegen die zur Kapitalbildung dienen sollen, also weiter vermietet bleiben. Jetzt habe ich ja die Möglichkeit, Dank VuV und AfA, meine Ausgaben steuerlich geltend zu machen. Die Frage ist nun, müssen die Mieteinnahmen dagegen gerechnet werden, oder erhöhen sie das zu versteuernde Einkommen nicht? Beide Versionen habe ich jetzt gehört. Sind die Einnahmen geringer als das Darlehen, werden diese nicht angerechnet, stimmt das?
Sehr geehrter Fragender,

prinzipiell sind Mieteinnahmen zu versteuern, wenn Sie die Wohnung mit Gewinnerzielungsabsicht vermieten.
Das zu versteuernde Einkommen wird natürlich erhöht, die Mieteinnahmen sind gegenzurechnen, wie Sie schreiben.

Sind generell die Einnahmen geringer als das Darlehen - kommen Sie also über mehrere Perioden nie in den Totalgewinn - so liegt Liebhaberrei vor.
Dann können jedoch die Ausgaben auch nicht geltend gemacht werden.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

Nachfrage vom Fragesteller 14.07.2007 | 11:10

Hallo, danke für die erste Auskunft.
Als Nachfrage vielleicht noch, warum wird mir von einem promovierten Doktor der Finanzen erzählt, das die Einnahmen nicht versteuert werden müssen? Gibt es eine Sonderregelung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.07.2007 | 16:34

Sehr geehrter Fragender,

letztendlich deckt sich die Aussage Ihres Kontaktes mit meiner:

denn - wie ich Ihnen bereits erörtert habe - können Sie im Rahmen Ihrer Steuerveranlagung grds. nur Verluste geltend machen, wenn diese mit Tätigkeiten zur Einnahmeerzielung in Verbindung stehen, für die (auf einen absehbaren Zeitraum hin) ein sog. Totalgewinn erzielt werden soll bzw. kann. Sofern dieses nicht gegeben ist - z. B. im Falle grds. die Einnahmen übersteigender Aufwendungen -, handelt es sich um Verluste aus Tätigkeiten, die als sog. "Liebhaberei" zu qualifizieren sind.

Entscheidend für den Ansatz im Rahmen Ihrer Einkommensteuer ist also die grds. Kalkulation von Einnahmen und Kosten. Selbstverständlich ist es natürlich nicht schädlich, wenn durch erhöhte Zinsbelastungen (gerade in den Anfangsjahren) Verluste entstehen sollten, die sich sodann aber im Laufe der Jahre durch entsprechende Tilgungen reduzieren.

Ich hoffe, Ihnen damit ausreichend weitergeholfen zu haben.

Sollten Sie im Rahmen Ihrer geplanten Vermietungstätigkeit weitere steuerliche Beratung, insbesondere auch Unterstützung bei der Erstellung der jährlichen Gewinnermittlungen und Steuererklärungen, so würde ich mich über eine weitere Beauftragung freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Corina Seiter

Bewertung des Fragestellers |


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