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Mieteinkünfte bei gemeinsamen Eigentum nach Trennung

| 22.02.2009 13:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Nach der Trennung von meiner Frau im August des vergangenen Jahres zog ich aus unserem gemeinsamen Haus aus. Wir vereinbarten schriftlich,daß sie nach meinem Auszug im Haus mit unserem gemeinsamen Sohn wohnen bleibt.Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist im November 2011 will sie mich auszahlen(d.h. die Hälfte des Restwertes nach Abzug des Hypothekenkredits Stand August 2008). Ab August 2008 trägt sie die Abtragung des Kredits alleine.
Seit Februar 2009 vermietet sie einen Teil dse Hauses (Mieteinkünfte 200 € monatlich plus NK).
Meine Frage: Steht mir die Hälfte der Miete zu,da das Haus mir zur Hälfte gehört auch wenn sie alleine weiter abträgt? Ich habe erhebliches Eigenkapital (von meinen Eltern bekommen) in das Haus investiert.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte.

Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf die hälftige Miete, wie Sie auch grundsätzlich einen Anspruch gegen Ihre Frau haben, dass sie Ihnen die Hälfte dessen zahlt, was sie an Miete durch die Nutzung des Hauses erspart. Auf der anderen Seite sind Sie grundsätzlich verpflichtet, die Hälfte der Darlehenskosten zu tragen.

Da Ihre Frau aber alleine die Darlehenskosten trägt, stellt sich hier zunächst die Frage, ob die tatsächlich erzielte Miete sowie die Hälfte der von Ihrer Frau ersparten Miete den grundsätzlich von Ihnen zu tragenden Teil der Darlehenskosten übersteigt. Soweit dies der Fall wäre, stünde Ihnen dieser Anteil noch zu.

Wenn ich Sie aber richtig verstehe, kommt der Abtrag den Ihre Frau leistet nur ihr alleine zugute, da 2011 der Hypothekenkredit mit Stand August 2008 vom Wert abgezogen werden soll. D.h. Sie erhalten keine Gegenleistung dafür, dass Ihre Frau das Haus alleine nutzt und vermietet. Daher steht Ihnen hier grundsätzlich die Hälfte der Miete und darüber hinaus ein hälftiger Anteil der von Ihrer Frau ersparten Miete zu. Letztlich hängt das aber von einer Auslegung der zwischen Ihnen und Ihrer Frau getroffenen Vereinbarung ab. War gewollt, dass Ihre Frau das ganze Haus zu den von Ihnen genannten Bedingungen alleine nutzen darf, liegt nahe, dass davon auch eine alleinige Vereinahmung von Mietkosten mitgemeint war. Letztendlich macht es für Sie ja keinen Unterschied, ob Ihre Frau das gesamte Haus selbst nutzt oder einen Teil davon vermietet.

Zum Abschluss möchte ich Sie noch hierauf hinweisen:
Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben beruht, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhalts.
Diese Einschätzung kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterhin insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Gesine Mönner

Bewertung des Fragestellers 07.03.2009 | 12:56

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