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Mieteinkommen


26.08.2007 18:30 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Guten Tag. Ich bin Eigentuemer einer vermieteten Wohnung. Diese erwarb ich vor 2 Jahren zu ca. 50.000 EUR und verkaufe sie nun fuer 60.000 EUR. Ich habe steuerlich Abschreibungen (AfA) von ca. 1.000 EUR vorgenommen, die das Finznzamt auch akzeptiert hat (als steuerliche Minderung der Mietertraege). Wie berechnet sich nun mein Veraeusserungsgewinn? Habe ich einen zu versteurnden Gewinn von 10.000 oder 11.000 EUR? Oder anders gefragt, muss ich den abgeschriebenen Betrag von 1.000 EUR nun mit als Gewinn versteuern?

Falls ja, wie waere diese Situation, wenn ich die Wohnung erst nach 10 Jahren verkaufe? Denn dann sind Immobiliengewinne ja steuerfrei.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Nach § 23 Abs. 3 Satz 4 EStG mindern sich die Anschaffungskosten um die in Anspruch genommene Abschreibung, sodass Sie einen Veräußerungsgewinn in Höhe von 11.000,00 € zu versteuern haben.

Wenn Sie die Wohnung erst NACH zehn Jahren veräußern, ist der Veräußerungsgewinn nicht der Besteuerung zu unterwerfen.
Ein privates Veräußerungsgeschäft liegt dann nicht vor, da der Zeitraum zwischen der Anschaffung und der Veräußerung der Wohnung MEHR als zehn Jahre beträgt (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG).

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
Rechtsanwalt, Dipl.-Finanzwirt

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

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