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Miete der Ehewohnung nach Trennung

| 26.02.2021 16:22 |
Preis: 35,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem.

Seit 11/2017 lebe ich mit meinem noch Ehemann und unseren beiden Kindern in der Eigentumswohnung (damals Neubau, 107 qm) seiner Mutter und wir haben lediglich einen mündlichen Mietvertrag, weshalb wir 350 € an sie bezahlen, davon zahle ich an meinen Mann 200 €.

Nun habe ich mich am 02.01.2021 von ihm getrennt und wir leben auch seither getrennt in der Wohnung, da unser Gerichtstermin erst am 25.2.21 stattgefunden hat.

Hier wurde folgendes beschlossen:

- die Wohnung wurde mir zur alleinigen Nutzung mit unseren Kindern bis 30.09.21 zugesprochen
- ab 01.4.21 darf er die Wohnung nur noch nach Absprache betreten
- Er bezahlt noch diesen Monat die "Miete", danach muss ich die Mietkosten übernehmen

Nun möchte seine Mutter mir einen Mietvertrag ausstellen nach ortsüblicher Neubaumiete (9,12 € pro qm), nicht mit normaler ortsüblicher Miete (7,48€ pro qm). Dabei ist die Wohnung doch mit diesen Abnutzungen und diesem Alter niemals mehr ein Neubau?

Soweit ich aber mit laienhaftem Wissen noch weiß, gilt hier doch grundsätzlich das BGB, wegen des mündlichen Vertrages und es handelt sich auch nicht um einen "neuen" Mieter, weshalb hier ein Mietvertrag verfasst werden muss/soll. Ich war ja bisher auch als Mieter anerkannt, da im Betreff der Mietüberweisung auch beide Namen erwähnt wurden. Es gilt doch hier eigentlich schlichtweg die Miete, die bisher auch gezahlt wurde?

Letztendlich würde sich das ganze somit über den 01.04.21 hinaus ziehen, was mich in finanzielle Schwierigkeiten bringen würde, da ich von Leistungen des Jobcenters abhängig bin für die erste Zeit nach der Trennung.

Jedoch muss ich gegenüber dem Jobcenter einen Mietvertrag vorlegen, um überhaupt Leistungen zu erhalten oder eine Info zu bekommen, was ich an Leistungen erwarten kann und weiß nicht, ob nun der "mündliche" gilt oder dann der neue, den sie mir vorsetzt bzw. ob ich diesen annehmen muss?

Ich bedanke mich im Voraus und wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen
26.02.2021 | 16:49

Antwort

von


(1277)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Ich verstehe Sie so, dass Sie den vormals mit Ihrem Mann und Ihnen als Mieter bestehenden Mietvertrag nunmehr allein fortführen.

In diesem Falle gilt der alte Mietvertrag unverändert weiter. Eine einseitige Kündigung durch die Vermieterin ist nicht möglich, diese könnten Ihnen nur unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist kündigen.

Insofern wäre Ihnen momentan nach Ihrer Schilderung aus anwaltlicher Sicht auch nicht anzuraten, den neuen Vertrag zu unterschreiben. Hiermit würden Sie Ihr Einverständnis zu einer entsprechenden Vertragsänderung geben, was wirksam wären.

Sie könnten die Vermieterin jedoch auffordern, Ihnen einen Mietvertrag mit den bisherigen Konditionen auszuhändigen bzw diesen zu verschriftlichen.

Ist sie hierzu nicht bereit, sollten Sie proaktiv auf das Jobcenter zugehen und erörtern was zur Lösung getan werden kann.

In Betracht käme zum Beispiel eine eindesstattliche Versicherung durch Sie, dass der Mietvertrag wie geschildert abgeschlossen wurde und besteht, eine Aufforderung des Jobcenters an die Vermieterin dies zu bestätigen oder je nach Inhalt ggf auch die Beiziehung der Akten aus dem geschilderten gerichtlichen Verfahren.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

J. Geike
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 28.02.2021 | 10:00

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