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Mietausfall nach Wasserschaden

19. August 2022 12:06 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Hallo,
ich benötige bitte Hilfe.

Kurze Schilderung:

Ich habe seit 10 Jahren eine Wohnung zusätzlich in Graal Müritz gemietet, als Feriendomizil. Der Vermieter ist mein Sohn. Jetzt kam es im Januar so einem großen Wasserschaden. Dieser entstand durch die Obermieterin. Ihr ist im Bad der Schlauch von der Armatur geberstet und viel Wasser rausgedrungen, bis in den Keller runter. Die Wohnung wurde nach 3 Monaten wieder hergestellt. In dieser Zeit konnte sie nicht genutzt werden. Die Kosten hat die Gebäudeversicherung übernommen. Ich habe gleich beim Vermieter eine Anzeige zur Mietminderung gemacht, habe aber die Miete weiter zu 100% unter Vorbehalt gezahlt. Die Obermieterin hat für die 3 Monate den Mietausfall erhalten. Bei mir wurde es, mit der Begründung da es kein Hauptsitz ist, abgelehnt.

Ich finde das sehr unfair, da ich das Mietobjekt nicht nutzen konnte. Ist die Aussage der Gebäudeversicherung korrekt? Oder habe ich Anspruch auf Erstattung?

Vielen lieben Dank für ihre Antwort.



20. August 2022 | 14:28

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Die Miete ist gesetzlich gemindert, wenn die Wohnung nicht wie vertraglich vereinbart nutzbar ist. Das war in den 3 Monaten ja wohl unstreitig der Fall, so dass Sie dementsprechend auch gar keine oder nur eine geminderte Miete hätten zahlen müssen. und einen entsprechenden Anspruch auf Rückzahlung gegenüber Ihrem Vermieter haben.

Dadurch hat dieser einen Mietausfallschaden, den er bei der Versicherung geltend machen kann. Hier Sollten Sie noch einmal genau prüfen, was in den Versicherungsbedingungen hierzu enthalten ist. Üblicherweise ist der Mietausfallschaden bei Wohnraum versichert. Dabei kommt es nach den mir bekannten Bedingungen nicht darauf an, ob es sich um einen Erst- oder Zweitwohnsitz handelt. Es ist auch nicht verständlich, weshalb dies ein Ausschlusskriterium sein soll. Der Ausfall ist ja auch der Gleiche: Auch für einen Zweitwohnsitz müssen Sie ja durchgehend Miete zahlen und nicht nur für die Zeit, in der Sie anwesend sind.

Prüfen Sie bzw. Ihr Sohn noch einmal entsprechend die Versicherungsbedingungen und haken Sie dann zunächst noch einmal bei der Versicherung nach, wie diese zu der Erkenntnis kommt, in Haupt- und Nebenwohnsitz trennen zu können. Wenn die Versicherung weiterhin ablehnt, würde ich empfehlen, den Anspruch anwaltlich geltend machen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers

ANTWORT VON

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