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Mißbrauch wiederstandsunfähiger personen

| 14.03.2008 18:19 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


11:21

guten tag,
ich habe eine vorladung von der polizei bekommen.also beschuldigter wegen mißbrauch wiederstandsunfähiger personen.
das hat mich geschockt und ich kann mir nicht erklären wie es dazu kam.habe dann bei der polizei angerufen und gefragt ,natürlich konnte er mir nichts direktes sagen.sovie weis ich aber.ich habe zusammen mit einem freund nach einer feier imhotel übernachtet.wollten dort nur duschen und ein bischen schlafen und dann wieder feiern gehen.waren dort von 1 uhr bis 5 uhr in der nacht.jetzt hat eine frau die dort auch übernachtet hat und wohl mit anderen dor ihren rausch ausgeschlafen hat behaubtet sie wäre wohl sexuell mißbraucht worden.ich denke mal sie war so alkohlisiert das sie nichts mitbekommen hat.genaueres wollte der beamte nicht sagen.dann hat sie eine anzeige wegen diesem mißbrauch gestellt.tja und jetzt soll is es gewesen sein.sie denkt sie könne sich an die zimmer nummer erinnern und das war dann wohl meine.nur habe ich rein gar nichts getan.und ich war die ganze zeit mit meinem bekannten auf dem zimmer bis wir um fünf gegangen sind.ich habe wirkloch gar nichts getan und habe jetzt angst vor dem was da kommt.ich hae gerade ein haus gekauft und jetzt bange ich um meine zukunft.was wenn ich ins gefängnis muss?dann ist alles weg.haus ,arbeit einfach alles.und ich habe wirklich gar nichts mit der sache zu tuen.ich bin sehr verzweifelt und habe große angst.was kann mir passieren?was kann ich jetzt machen?muss ich ins gefängniss?ich muss doch meine unschuld beweisen können?bitte helfen sie mir ich weis nicht mehr weiter.geld für einen anwalt habe ich nicht mehr.habe so gerade die haus finanzierung hin bekommen.vielen dank m voraus!

14.03.2008 | 18:41

Antwort

von


(67)
Alt-Moabit 62-63
10555 Berlin
Tel: 030 / 397 492 57
Web: http://www.rechtsanwalt-ausländerrecht.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich Ihnen gerne wie folgt:

Der sexuelle Missbrauch widerstandsunfähiger Personen wird gemäß § 179 Abs. 1 StGB mit Freiheitsstrafe von mindestens 6 Monaten bis zu 10 Jahren (!!!) bestraft. Wenn das Opfer angegeben haben sollte, Sie hätten mit Ihr den Beischlaf vollzogen, wäre die Mindeststrafe sogar 2 Jahre Freiheitsstrafe (§ 179 Abs. 5 StGB ), die Höchststrafe 15 Jahre.

Ich empfehle Ihnen angesichts dieses äußerst schwerwiegenden Tatvorwurfs dringend, nicht zu der Beschuldigtenvernehmung bei der Polizei zu erscheinen, sondern zunächst von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch zu machen. Das ist Ihr gutes Recht. Ihr Schweigen kann und wird auch nicht gegen Sie verwendet werden. Es wäre ein großer Fehler, der möglicherweise fatale Folgen für Sie haben könnte, wenn Sie Angaben zum Tatvorwurf machen würden, ohne dass Sie den genauen Vorwurf kennen. Wie sollen Sie sich ordnungsgemäß verteidigen können, wenn Sie nicht einmal wissen, was die angeblich missbrauchte Frau bei Ihrer Anzeige ausgesagt hat?

Sie sollten außerdem so schnell wie möglich einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Sie schreiben zwar, dass Sie kein Geld haben, um den Anwalt zu bezahlen. Möglicherweise ist aber die Straftat so schwerwiegend, dass Ihnen ein Pflichtverteidiger auf Staatskosten beigeordnet werden muss. Ansonsten kann evtl. auch eine Ratenzahlung vereinbart werden.

Unabhängig davon sollten Sie IN JEDEM FALL über einen Verteidiger zumindest Akteneinsicht beantragen und nach Erhalt der Akten den Akteninhalt mit diesem besprechen. Auf diese Weise könnten Sie die Kosten des Anwalts zunächst einmal relativ gering halten.

Wie Sie schon richtig geschrieben haben, hängt von dem Ausgang des Strafverfahrens angesichts der möglichen Freiheitsstrafe sehr viel ab, so dass Sie hier nicht zu sehr nur darauf bedacht sein sollten, Geld zu sparen.

Mehr kann ich Ihnen momentan nicht raten, weil ja wie geschrieben der genaue Vorwurf gar nicht klar ist.

Sie können mir sehr gerne das Beschuldigtenschreiben der Polizei per Telefax oder E-Mail zusenden, damit ich es mir einmal im Hinblick auf den genauen Schuldvorwurf ansehen kann (ohne dass dafür weitere Kosten entstehen). Ich stehe Ihnen natürlich auch gerne für eine Verteidigung, zumindest für die Beantragung von Akteneinsicht mit anschließender Beratung zur Verfügung. Auf Ihre schwierige finanzielle Situation könnte ich so weit wie möglich Rücksicht nehmen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick über die rechtliche Situation und Ihr weiteres Vorgehen verschaffen konnte. Gerne können Sie noch eine kostenlose Nachfrage stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Cziersky-Reis
Rechtsanwalt

Alt-Moabit 62-63
10555 Berlin

Tel.: 030 / 397 492 57
Fax: 030 / 397 492 79

E-Mail: kontakt@kanzlei-cziersky.de
Internet: www.kanzlei-cziersky.de


Rückfrage vom Fragesteller 20.03.2008 | 01:45

guten abend,
heute war ich bei der polizei.ichbin sehr frohdas ich dort war.folgendes wurde mir gesagt,hier die kurz fassung: beschuldigt wurde laut opfer eine person 18-19 jahre alt schlank.ich bin bald 30 und etwas "rundlicher" ,es war karnevals eröffnung,die person war ohne kostümin jeans hosen und pulli.ichwar zusammen mir einembekannten extrembunt verkleidet-dazu gibt es mehrer fotos auf denen ichauch zu sehen bin.etage des hotels und zimmer nummer stimmen nicht.der täte war noch bis am nächtenmorgen um 12 im hotel mit dem opfer.ichbin mit meinem bekannten um 5 in der nacht weiter.wir haben auch vollständig ausgecheckt.es gibt dna proben beim opfer.ich habe auch ein eprobe abgebeben.der beamte meinte ich brauche keinen anwalt und auch für ihn sei die sache klar.jetzt geht es mir viel besser und die sache ist bald vom tisch.vielen dank für ihre sehr gute und sehr schnelle hilfe!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.03.2008 | 11:21

Ich freue mich, dass sich dann wohl doch noch alles aufgeklärt hat!

Mit freundlichen Grüßen

Björn Cziersky-Reis
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