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Messer geführt und Mittelfinger gezeigt.

| 21.09.2020 16:58 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


17:57
Ich war am Wochenende bei einem Freund und wir haben Alkohol getrunken. Ich habe es definitiv übertrieben und wurde dann von ein paar Freunden nachhause gebracht. Auf dem Weg kam ein Auto entgegen welchem ich den Mittelfinger zeigte. Das Problem daran war, dass das die Polizei war die sofort anhielt und meine Personalien aufnahm. Sie forderten mich dann auf meine Taschen leer zu machen wobei mir ein Einhandmesser auf den Boden gefallen ist, was ich davor von meinem Kumpel mitgenommen habe (ich wusste schon garnicht mehr dass es überhaupt in meiner Jackentasche ist). Der Polizist rief „Jackpot" und Das Messer wurde beschlagnahmt. Ich bin 18 Jahre alt, angehender Student und kann mir definitiv keine hohe Geldstrafe leisten. Spielt es eine Rolle dass ich sehr betrunken war? Hätten die Polizisten einen Alkoholtest machen müssen? Mit was kann ich realistisch rechnen (also keine Aussagen, wie: bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe)
21.09.2020 | 17:35

Antwort

von


(17)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes, wie folgt.

Vorab sei angemerkt, dass eine Prognose über einen etwaigen Verfahrensausgang ohne Kenntnis der Ermittlungsakte nahezu unmöglich ist. Gleichwohl gebe ich Ihnen gerne eine erste, allgemeine Einschätzung.

Da Sie 18 Jahre alt sind, kommt hier grundsätzlich Jugendstrafrecht in Betracht. Hier wird es darauf ankommen, ob Sie von Ihrer Entwicklung her einem Jugendlichen gleichgestellt sind oder es sich um einen jugendtypische Tat handelt. Ich halte es hier für recht wahrscheinlich, das Jugendstrafrecht angewendet wird.

Für diesen Fall halte ich für die Beleidigung eine Einstellung des Verfahrens und eine Ermahnung für durchaus im Rahmen des Möglichen. Der Umstand, dass Sie sehr betrunken waren, ist natürlich zu berücksichtigen. Einen Alkoholtest hätten die Beamten nicht zwingend machen müssen, es hätte sich aber durchaus angeboten.

Das Führen eines Einhandmessers stellt gem. § 42 a WaffG eine Ordnungswidrigkeit dar. Hier droht ein Bußgeld und die Einziehung des Messers. Wenn man Ihnen glaubt, dass Sie von dem Messer nichts wussten, kommt hier ggf. eine Einstellung in Betracht.

Grundsätzlich ist es also durchaus wahrscheinlich, dass die Sache für Sie glimpflich ausgeht.

Sobald Sie als Beschuldigter kontaktiert werden, sollten Sie sich im Idealfall verteidigen lassen. Gerne können Sie sich ggf., im Rahmen einer gesonderten Mandatserteilung, an mich wenden.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und stehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Strafrech


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 21.09.2020 | 17:54

Danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Da ich bis jetzt noch keinen persönlichen Kontakt mit Anwälten hatte weiß ich leider nicht was eine gesonderte Mandatserteilung ist.
Die beiden Taten sind ja nur kleine Vergehen und werden mit Geldstrafen geahndet, deshalb lohnt sich ein Anwalt für mich nur wenn ich damit Geld einsparen kann. Stehen die Chancen dazu gut? Besser gesagt möchte ich nicht durch die Anwaltskosten einen höheren Gesamtbetrag zahlen als ohne Anwalt an Strafe gezahlt werden müsste

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.09.2020 | 17:57

In der Tat wäre ein Rechtsanwalt vermutlich teurer als ein etwaige Strafe.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 21.09.2020 | 17:56

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