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Melderecht/Erstwohnsitz


04.12.2017 11:25 |
Preis: 50,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von



Sachlage:
Ich habe eine Wohnung (2-Zimmer, Küche, Bad, 51m²) in Passau und aus beruflichen Gründen ein 1-Zimmer-Appartement (30m², 1 Stuhl, Bett, Tisch, Schrank) in Erlangen, da ich in Erlangen arbeite und die Entfernung zum täglichen Pendeln zu groß ist. In dem Zimmer in Erlangen schlafe ich während der Arbeitswoche. Ich bin unverheiratet und mein Lebenmittelpunkt liegt eindeutig in Passau.

Als ich in Erlangen einen Zweitwohnsitz anmelden wollte, hat die Sachbearbeiterin argumentiert, es zähle ausschließlich die Aufentthaltszeit am Ort und daher sei Erlangen Erstwohnsitz und ich bin jetzt rückwirkend zum 2.5. mit Erstwohnsitz in Erlangen gemeldet.

Wie bekomme ich meinen Erstwohnsitz wieder an meinen Wohnort Passau?
Wie und wo muß ich handeln und argumentieren um das zu erreichen.



04.12.2017 | 13:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

sollten Sie einen Bescheid bekommen haben, müssen Sie hiergegen fristgerecht Rechtsmittel einlegen (Widerspruch oder Klage).

Entscheidend ist allerdings, an welchem Ort Sie sich regelmäßig länger im Jahr aufhalten, sprich mehr als 185 Tage im Jahr. Hierbei spielt es dann keine Rolle, dass Sie in Passau wohnen und dort Ihren Lebensmittelpunkt meinen, da sich dieser nach der Zeit richtet und nicht nach dem privaten Aufenthalt.
Gegen die Rückwirkung und den jetzigen bescheid könnten Sie daher nur dann vorgehen, wenn Sie sich zeitlich mehr in Passau aufhalten, als in Erlangen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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