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Meine Frau erbt ein Haus. Ich möchte mir ein Wohnrecht eintragen lassen. Was muss ich beachten bei T

03.04.2011 22:48 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


09:50
Ich lebe mit meiner Ehefrau ( Zugewinnehe ) im Haus meiner Schwiegereltern. Meine Frau hat ihren Bruder ausbezahlt und erbt nach dem Tod der Eltern das Haus.Wir kümmern uns um die hochbetagten Eltern/ Schwiegereltern
Ich möchte mir lebenslanges Wohnrecht eintragen lassen . Später möchten meine Frau und ich Umbauten vornehmen. Wie sichere ich mir das im Grundbuch ab . Mein Geld sollte im Fall einer Trennung nicht verloren gehen.Welchen Rang?
03.04.2011 | 23:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

um Ihr Wohnrecht abzusichern, ist es zu empfehlen, dass dieses im Rang an erster Stelle steht.
Hier kommt es natürlich darauf an, ob das Haus soweit abbezahlt ist, oder ob noch Hypotheken oder Grundschulden darauf lasten.

Sollte das nicht der Fall sein, sollte das Wohnrecht an erster Stelle eingetragen werden.

Alternativ zum Wohnrecht könnten sie ebenfalls ein Nießbrauchsrecht eintragen lassen, das den Vorteil hätte, dass sie das Haus auch anderweitig nutzen könnten, als es nur zu bewohnen und es z.B. später als Einnahmequelle für eventuelle Pflegekosten zu haben.

Im Falle eines Wohnrechts sollten Sie aber auch auf jeden Fall eine Klausel mitaufnehmen, dass eine Belastung des Hauses nur mit Ihrer Zustimmung erfolgen darf, um eine Überschuldung zu vermeiden.

Hinsichtlich der weiteren Aufwendungen, die beim Haus gemacht werden sollen, könnten Sie dies entweder über den Erwerb von Miteigentumsanteilen im Grundbuch absichern, oder aber Sie lassen sich eine Grundschuld eintragen.
Neben der Grundschuld müsste dann noch eine Forderung vertraglich festgehalten werden.
Wenn Sie also Umbauten vornehmen und sagen wir 50% der Kosten übernehmen, dann könnte diese Kostenübernahme als Darlehen gegenüber Ihrer Ehefrau notariell festgehalten werden und mit einer Grundschuld im Grundbuch abgesichert werden.

Der notarielle Vertrag hätte den Vorteil, dass die Darlehensforderung über 30 Jahre bestand hätte (§ 197 BGB ) und somit in einem Zeitraum von 30 Jahren die Investition für Sie gesichert wäre.
Nach Ablauf der 30 Jahre können diese wieder verlängert werden, außerdem liegt es in Ihrem eigenen Ermessen, ob Sie die Forderung geltend machen oder nicht. Dies käme wohl nur für den Fall einer Trennung in Betracht.
Sie sind dann aber auf jeden Fall finanziell abgesichert.
Die Grundschuld selbst kann dann im zweiten Rang eingetragen werden.


Rückfrage vom Fragesteller 05.04.2011 | 09:42

Das Wohnrecht wird ja mit einem jährlichen Wert festgelegt und auf die Jahre hochgerechnet. Danach berechnet ja der Notar, der in seiner Gebührenordnung nachsieht, seine Forderungen.
Kann man für das lebenslange Wohnrecht begrenzt auf eine Wohnung (1. oder 2. Etage ) beliebig zB 600€ ansetzen oder sollte sich das an der Jahreskaltmiete orientieren.Wo kann ich denn die Gebührenordnung im Internet finden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.04.2011 | 09:50

Sehr geehrter Fragesteller,

der Wert bestimmt sich nach den monatlichen Nutzungswert, der sich an dem Mietwert orientiert.

Die Höhe finden Sie in § 24 KostO .

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber weiterhin Auskunft geben möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Hoffmeyer
Rechtsanwalt

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