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Meine Ex-Partnerin möchte nun den Kindesunterhalt von Mai 2005 bis März 2006 nachfordern,- kann sie


24.06.2006 15:23 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Anwälte,

im Mai 2005 haben wir uns getrennt. Meine Ex-freundin und ich waren nicht verheiratet. Wir haben einen 2,5 jährigen Sohn,- der seitdem bei der Mutter lebt. Ab April 2006 gibt es eine schriftliche (v. 28.4.06) gütliche Einigung über monatlichen Kindesunterhalt (ca. 430,-€). Meinen Zahlungen komme ich regelmäßig nach.
Meine Ex-Partnerin möchte nun den Kindesunterhalt von Mai 2005 bis März 2006 nachfordern,- kann sie dies und auf Grund welcher rechtlichen Grundlage?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Freundliche Grüße
xxxxxxxxx

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gemäß § 1613 Abs. 1 BGB kann Ihre Ex-Freundin Kindesunterhalt für den allgemeinen Lebensbedarf rückwirkend nur von einem Zeitpunkt an fordern, zu dem sie gegen Sie im Namen des Kindes Ansprüche geltend gemacht und Sie in Verzug gesetzt hat oder sie zumindest aufgefordert hat, über Ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse zur Geltendmachung der Ansprüche Auskunft zu geben.

Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle werden Sie also nur leisten müssen, soweit Ihre Ex-Freundin entsprechend Nachweis für eine zu einem früheren Zeitpunkt erfolgte konkrete Beanspruchung von Unterhalts- oder Auskunftsansprüchen erbringen kann.

Anders verhält es sich gemäß § 1613 Abs. 2 BGB hinsichtlich eines Sonderbedarfs des Kindes. Dieser kann auch rückwirkend geltend gemacht werden.
Hierunter fallen unter anderem Kosten für die Säuglingserstausstattung sowie nicht von der Krankenkasse übernommene Heilbehandlungskosten und andere unregelmäßige, überraschende Kosten, die auch bei vorausschauender Planung nicht durch Rücklagenbildung aus dem laufenden Unterhalt einkalkuliert werden können.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben.

Sollten meine Ausführungen noch Unklarheiten enthalten, nützen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.
Gerne übernehme ich auch Ihre weitere Vertretung, falls erforderlich und erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.06.2006 | 21:44

Sehr geehrter Herr Geyer,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Seit geraumer Zeit haben wir auch schriftlich das 14 tägige Umgangs-Besuchsrecht vereinbart, wo ich meinen Sohn von Freitag nachmittag bis Sonntag abend habe. Jetzt habe ich eine neue Partnerin. Meine Ex-freundin will mit meiner neuen Partnerin persönlich reden,- um dann zu entscheiden,- ob ich meinen Sohn noch alle 14 Tage haben darf. Ich habe Zweifel im Sinn so eines Treffens,- und möchte mein 14tätgiges Umgangsrecht u.U gerichtlich erstreiten. Denn diese ist mein Recht, trotz neuer Partnerin,- die ihm auch nicht schaden wird,- da sie selbst Erfahrung im Umgang mit Kindern hat.
Seitdem ich eine neue Partnerin habe, versucht meine Ex-freundin alles, um mir zu schaden.
Welchen Rat können Sie mir geben ?

Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.06.2006 | 12:22

Sehr geehrter Ratsuchender,

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass im Rahmen der Nachfragefunktion nach den FEA-Regeln nur Nachfragen zum inhaltlichen Verständnis der Antwort bearbeitet werden können. Ihre Frage betreffend das Umgangsrecht betrifft einen anderen Sachverhalt als die ursprüngliche Frage zum Kindesunterhalt.

Sie sollten daher entweder eine neue Anfrage stellen oder einen Anwalt Ihres Vertrauens persönlich mit der Prüfung des Falls insgesamt beauftragen.
Möglicherweise ist in Ihrem Fall auch eine Mediation sinnvoll, bei der alle Beteiligten in einem persönlichen Gespräch unter fachlicher Anleitung versuchen, eine Regelung zu treffen, also nicht „hinter Ihrem Rücken“.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

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