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Meine Dachterrasse wird von fremden Mietern betreten.

| 02.07.2009 21:04 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Guten Tag,

Ich habe eine Wohnung mit einer Dachterrasse gemietet. Es gibt einen Zugang vom Treppenhaus des Mietshauses direkt auf meine Terrasse. Diese Tür ist nicht verschlossen. Die meisten Mieter haben auf dem Dach eine Satellitenschüssel installiert, um Ihre Heimatsender empfangen zu können. Bisweilen kommen Mieter des Hauses oder des Nachbarhauses durch die Treppenaufgangstür, überqueren meine Terrasse und führen Montagearbeiten an Ihren Satellitenschüsseln durch. Wie kann ich mich dagegen zur Wehr setzen? Muss diese Tür als Feuerschutztür geöffnet bleiben?

Zudem sind alle herabführenden Kabel nicht fachgerecht angebracht und hängen an der Fassade herab. Am Nachbarhaus, also in meinem direkten Blickfeld, hängen die Kabel ganz wild herunter, teilweise sogar über Fenster. Gibt es einen Weg, als nicht direkt betroffener Mieter, gegen diese Unästhetik vorzugehen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Dass Dritte Ihre Dachterasse betreten müssen Sie selbstverständlich nicht dulden. Als Mieter steht Ihnen das alleinige Nutzungsrecht an der Dachterrasse zu und können den Zutritt untersagen.

Sie haben sowohl gegen die betreffenden Mieter einen Unterlassungsanspruch, als auch einen Anspruch gegen den Vermieter, hier für Abhilfe zu sorgen - etwa durch Abschließen der Tür.

Anhaltspunkte, dass diese Tür als Feuerschutztüre geöffnet bleiben müsste, haben Sie nicht geschildert. Selbst wenn, dann muss der Vermieter - etwa durch ein Anschreiben an alle Mieter oder einen Aushang dafür Sorge tragen, dass die Tür nicht dazu gedacht ist, den übrigen Mietern einen bequemen Weg zu ihren Antennen zu gewährleisten.

Ignoriert der Vermieter Ihr berechtigtes Anliegen, dürfte auch eine Mietminderung in Betracht kommen, da Ihr Mietgebrauch der Dachterasse eingeschränkt wird und damit ein Mangel der Mietsache vorliegt.

Einen Anspruch darauf, dass der Kabelsalat aus Ihrem Blickfeld entfernt wird, haben Sie allerdings nicht. Einen Anspruch auf Ästhetik sieht das Gesetz nicht vor.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich bitte unter <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-3559205.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 10.01.2010 | 01:15

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