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Meine Adoption vom Februar 1975

| 03.08.2011 22:48 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Entschuldigt, wenn ich mich hier auch einklinke, da mich auch so ein ähnlicher Fall betrifft.
Meine leibliche Mutter ist 1974 verstorben, als ich 2 Jahre alt war. Mein Vater hatte mich damals zur Adoption freigegeben. 1975 hat mich meine 25 Jährige Halbschwester Adoptiert. Zu diesem Zeitpunkt war ich 3,5Jahre alt.
Ich habe vor 4 Wochen erfahren, daß mein leiblicher Vater damals wieder geheiratet hat und einen Sohn (meinen Halbbruder wenn man so will) mit seiner neuen Frau gezeugt hat. Nun ist dieser verstorben und ich würde gerne wissen, ob ich nun ebefalls einen Erbanspruch habe oder nicht. Für mich ist diese vor 77 Geschichte etwas verwirrend, da meine Adoptivmutter auch meine Halbschwester ist und sie mir zu diesem Punkt nur vage etwas sagen konnte. Sie haben mich damals (1975) adoptiert, damit ich ich in der Familie bleiben kann und nicht bei Fremden aufwachsen muß.
Wenn ich das jetzt richtig verstehe, habe ich einen Anspruch von meiner Mutterseite (da meine Halbschwester und ich die gleiche Mutter haben und meine Halbschwester gleichzeitig nach dem Adoptionsrecht meine Mutter ist) aber keine Ansprüche aus dem Erbteil meines leiblichen Vaters.
Ich bekam 1997 einen Erbteil meiner Großmutter Mütterlicherseits überwiesen, obwohl ich Adoptiert worden bin und somit keine Erbbindung zu meiner leiblichen Mutter hatte.
Verwirrdend, aber das Nachlaßgericht hatte mir den Erbteil meiner verstorbenen leiblichen Mutter bestätigt, obwohl ich Adoptiert worden bin.
Bitte klärt mich auf, da diese Situation für mich etwas undurchsichtig ist.
Vielen Dank im vorraus.

Für Adoptionen ab dem 01.01.1977 ist zwischen der Adoption des minderjährigen Kindes und der Adoption Volljähriger zu unterscheiden. Im Grundsatz erlischt bei der Adoption Minderjähriger das Verwandtschaftsverhältnis zu den leiblichen Eltern. Das Kind beerbt seine Adoptiveltern oder den Annehmenden und deren Verwandten wie ein eheliches Kind und wird selbst nach den allgemeinen Regeln von seinen neuen Eltern oder dem Annehmenden beerbt. Hier teilen Sie mit, dass Sie minderjährig waren. Ein Erbrecht nach den leiblichen Eltern besteht sodann nicht mehr. Jedoch besteht hier die Besonderheit dass Sie Ihre Halbschwester adoptiert hat, so dass Sie über deren Verwandtschaftsgrad mit dem Vater doch wieder erbberechtigt sein können.

Mit besten Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 03.08.2011 | 23:43

Ich war ein eheliches Kind. Meine Halbschwester nicht. Unsere leibliche Mutter hatte 22 Jahre vorher eine Beziehung, daraus enstand eine Tochter, meine Halbschwester.

Diese ist nicht verwandt mit meinem leiblichen Vater, da sie (meine Halbschwester und jetztige Mutter) nicht seine Tochter war. Meine Mutter hatte 22 Jahre später geheiratet und ich kam zur Welt als Einzelkind dieser Ehe. 1974 verstarb dann meine Mutter und ich wurde von meiner Halbschwester übernommen.

Jetzt ist mir das mit der Erbschaft der Großmutter auch klar, da ich zwar nicht mehr verwandt bin, aber meine Halbschwester Mutter und ich die gleiche leibliche Mutter hatten.

Meine Adobtivmutter teilte mir mit, das sie 1975 bei dem Notar mit der Adoptionsurkunde irgend eine Klausel unterschrieben hat, bei der es um diesen Volljährigen Absatz und Erben ging, da unsere Mutter schon verstorben war. Der Notar erwähnte damals etwas von einer Regelungen der Volljährigen - und Minderjährigenadoption die man widerspreche kann. Genaues weiß sie leider nicht mehr.

Ich werde versuchen die Notariellen Unterlagen beim zuständigen Amtsgericht zu besorgen, vieleicht erfahre ich da etwas.

Wenn ich das richtig versteh, könnte ich also doch Erbberchtigt sein, wenn meine Adoptivmutter diese Notarielle Erklärung für das AG Schöneberg damals unterschrieben hat, in der man angeben konnte das die Regelungen der Volljährigen - und Minderjährigenadoption nicht gelten sollten.

Währe dann mein Erbteil sicher?
Klar, nähres steht in der damaligen Notariellen Urkunde. Wenn das so Niedergelegt worden währe, würde ich Erbansprüche aus dem Nachlass meines leiblichen Vaters haben?

Vielen Dank
Sie haben mir jetzt schon sehr viel weitergeholfen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.08.2011 | 23:57

Hier kommt es darauf an, ob in der notariellen Urkunde festgelegt ist, dass die Regelungen der Minderjährigenadoption nicht gelten sollen-
Genauers kann ich Ihnen mitteilen, wenn mir die Urkunde vorliegt. Auf jeden Fall sollten Sie dies prüfen lassen.

Ergänzung vom Anwalt 04.08.2011 | 08:29

Entschuldigen Sie, dies habe ich wohl überlesen:
Vor dem 01.01.1977 konnte das altadoptierte Kind nach den leiblichen Eltern und den Adoptiveltern erben. Hier hat Ihre Adoption ja vorher stattgefunden.

Bewertung des Fragestellers 04.08.2011 | 00:04

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

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Sehr schnell, trotzt der späten Stunde, vielen Dank.
Ich weiß nun, was ich zu tun habe.

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