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Mein PKW Verkauf im Internet


17.06.2017 03:14 |
Preis: 48,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um einen nicht wesentlichen Mangel durch irrtümliche Übermittlung eines geringfügig falschen Zulassungsdatums beim Kfz-Kauf.
Das berechtigt weder zum Rücktritt noch zu einer Minderung um die Hälfte.


Habe meinen gebrauchten PKW zum Verkauf in Internet inseriert. Kurz darauf meldete sich ein Herr der sagte er würde das Auto kaufen um es im Ausland weiter zu Verkaufen. Wir einigten uns auf einen Preis von 3100 Euro. Anschließend sendete er mir per Mail (während ich noch mit ihn am Telefon sprach), eine Art Kaufvertrag mit dem Auto Daten vom Inserat. Der Vertrag sei bindend und von beiden Seiten nicht kündbar.Dies musste ich ihn mit einem OK durch Rücksendung der Mail bestätigen. Leider kam diese Person nicht am ausgehandelten Abholtag an. Erst nach Zahlreiche Aufforderungen meinerseits er solle sich doch endlich melden, rief er heute an. Er sagte mir er kann den Ausgehandelten Preis von 3100 Euro nicht mehr bezahlen und würde mir nun noch 1500 Euro geben weil ich falsche Angaben machte im Inserat die auch in Vertrag so eingetragen wurden.Und tatsächlich nach Überprüfung ist mir folgender Unbewusste Fehler unterlaufen. Ich habe aus Versehen das Baujahr: 08/2004 Erstzulassung: 08/2004 angegeben und korrekt währ gewesen Baujahr: 08/2004 Erstzulassung: 09/2004. Also das Erstzulassungmonat war falsch. Nicht 08 sondern 09.Es kann auch ein Tipp Fehler mir unterlaufen sein. Ich entschuldigte mich dafür auch Schriftlich per Mail und bot ihn 100 Euro Preisnachlass an oder er könne auch aus dem Vertrag austreten wenn er das wolle. Er blieb aber dabei mir nur 1500 Euro fürs Auto zu geben oder er würde die Sache per Anwalt und Gericht erledigen.Er meinte: Fehler muss man bezahlen obwohl ich der Meinung bin das dieser Schreibfehler von einem Monat jetzt nicht so gravierend sei um den Preis gleich um 1500 Euro zu drücken oder Gerichtlich uns zu treffen.
Meine Frage; Wie soll ich mich da weiter Verhalten? Kann ich das Auto jemanden anderen Verkaufen obwohl diese Person laut Vertrag immer noch das Kaufrecht hat? Wie stehen Meine Chancen wenn es Gerichtlich ankommen sollte? Was würde mich das alles kosten? Habe keine Rechtschuz Versicherung. Bin Frührentner und habe eine kleine Rente. Soll ich das Auto wegen den Unterlaufenden Schreibfehler doch für 1500 Euro billiger hergeben? Ist dieser Vertrag ohne Unterschrift auch tatsächlich verbindend und rechtlich? Bitte, bitte helft mir mir Rat und Tat. Danke.
PS. Ich habe auch ein Auto übers Internet gekauft aber da musste ich den Kaufvertrag ausdrücken, unterschreiben und per Post an Verkäufer zurücksenden.

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Sie haben weder arglistig noch vorsätzlich gehandelt sondern Ihnen ist ein Schreibfehler unterlaufen.
Dieser Schreibfehler hinsichtlich eines Monats bei einem Fahrzeug aus 2004 ist kein wesentlicher Mangel, welcher den Käufer zum Rücktritt berechtigt.

Der Käufer schuldet Ihnen also den Kaufpreis in der vereinbarten Höhe, wobei er beweispflichtig ist hinsichtlich einer (sehr geringen! = höchstens ca. 100 €) Minderung, die – sofern darüber hinausgehend - bei Gericht als lebensfremd erkannt würde.

Lassen Sie sich also nicht auf die „Reduzierung auf € 1.500" ein, die aus der Ferne – ohne Kenntnis aller weiteren Vertragsabreden schon als missbräuchliche Rechtsausübung – wenn nicht sogar mehr (!) wirkt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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