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Mein Noch-Ehemann wirft mir herausbrechen einer intakten Ehe vor BGB § 1579 und will deshalb keinen


21.06.2006 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Folgendes Problem, habe 2 Kinder 10+11J.Teilzeitbeschäftigt20-25 Std. (netto 900,--1100,-)demnächst eine Gerichtsverhandlung über Ehegattenunterhalt/Kindesunterhalt. Mein Noch-Ehemann wirft mir herausbrechen einer intakten Ehe vor BGB § 1579?(wie beweist man eine nicht intakte Ehe vor Gericht? Es gab vor der Trennung einen guten Freund, mit dem ich ein freundschaftliches Verhältnis hatte. (Keine intime Beziehung). Nun pocht er auf verwirkung des Unterhalts.(Richtig massiv.) Der Scheidungsantrag wurde 2005 (Ex-Mann war zuerst arbeitslos jetzt verdient er ca. € 2500,-3000,- netto.) gestellt, seitdem geht diese Streitigkeit hin und her. Ist es sinnvoll vor dem Gerichtstermin eine eidesstattliche Versicherung von diesem Freund einzuholen, wenn ja, was soll da drin stehen? oder soll ich warten bis das Gericht Beweisaufnahme beantragt? Wie wird dann dort vorgegangen?
Für die Kinder bekomme ich nur den Kindesmindestunterhalt zusamm. 514,-Euro. Vielen Dank für eine rasche Antwort.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ich gehe davon aus, dass Ihr Mann den Wegfall der Unterahtlsverpflichtung auf ein schwerwiegendes Fehlverhalten Ihrerseits stützt. Wenn ich Sie richtig verstehe, wirft Ihr Mann Ihnen vor, eine intime Beziehung während der Ehe mit einem anderen Mann geführt zu haben.Die Zuwendung zu einem neuen Partner kann grundsätzlich unterhaltsmindernd in Betracht kommen, wenn sich ein Ehegatte gegen den Willen des anderen einem neuen Partner zuwendet und mit diesem in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt oder eine auf Dauer angelegte intime Beziehung geführt wird. Dies muss Ihnen Ihr Ehemann jedoch erst einmal nachweisen.

Es wird ihm sehr schwer fallen, Ihnen nachzuweisen, dass Sie ein offensichtlich schwerwiegendes Fehlverhalten an den Tag gelegt haben.

Sie können bei der Verhandlung den Sachverhalt genau so vorbringen, wie sie ihn hier geschildert haben. Ihr Mann ist in der Beweispflicht, so dass Sie erst einmal keine eidesstattliche vVrsicherung Ihres Bekannten brauchen. Wenn das Gericht es für wichtig erachtet, wird Ihr Bekannter geladen werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass die Beurteilung auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind,sich ändern kann.

Überlegen Sie sich, ob Sie nicht einen Anwalt mandatieren wollen, der Ihre Interessen vertritt. Gerade bei Scheidungen geht es um viel Geld, so dass es immer ratsam ist, rechtlich beraten zu sein. Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne zur Verfügung. Aber ich sehe es als wichtig an, dass Sie sich vertreten lassen, egal von welchem Anwalt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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