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Mein Mann machte ohne mein Einverständnis Vaterschaftstest


22.03.2006 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Mann und ich sind seit fast 14 Jahren verheiratet, wir haben eine Tochter, die 3 Monate vor der Eheschließung geboren wurde. Nun hat mein Mann, ohne mein Einverständnis, einen Vaterschaftstest machen lassen, mit dem Ergebnis daß er nicht der biologische Vater ist.

Nun meine Fragen:
War mein Mann oder ich vor der Eheschließung gesetzlich verpflichtet einen Vaterschaftstest machen zulassen?
Wenn ja, welche Folgen kann dies bei einer Scheidung haben?
Kann mein Mann eine Aufhebung der Ehe beantragen?
Müsste ich, wegen einer arglistigen Täuschung, mit einer Freiheitsstrafe rechnen?

Für die Beantwortung meiner Fragen möchte ich mich schon im voraus bedanken, und verbleibe mit freundlichem Gruß.
22.03.2006 | 14:41

Antwort

von


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Sehr geehrte Rechtssuchende,

grds waren Sie nicht verpflichtet vor der Ehe einen Vaterschaftstest machen zu lassen. Insoweit besteht auch keine Gefahr , dass Sie sich strafbar gemacht haben.

Grds kann Ihr Ehemann die Ehe deswegen nicht aufheben lassen. Für die Scheidung gilt, dass Sie vorher grundsätzlich ein Jahr getrennt sein müssen. Allerdings kann die Kenntnis, dass es sich um das Kind eines anderen Mannes handelt einen besonderen Härtegrund darstellen, der Ihren Mann dazu berechtigten könnte schon vor dem Trennungsjahr die Scheidung einzureichen.

Des Weiteren kann Ihr Mann Zahlungsansprüche gegen den biologischen Vater haben, da er ja Unterhalt für das Kind bezahlt hat, obwohl der biologische Vater hätte zahlen müssen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 24.03.2006 | 11:04

Mein Mann hat mir jetzt eine Trennungsvereinbarung vorgelegt in der steht folgendes:

Die Parteien sind sich darüber einig, das die Tochter vorerst bei Ihm Ihren Aufenthaltsort hat d. h. bei Ihm wohnt. Der Ehemann verzichtet vorerst auf Kindesunterhalt und auf die Übertragung des Kindergeldes bis zu der Einreichung der Scheidung.

Freistellung Schulden:
Die Parteien sind sich darüber einig, daß der Ehemann die vollständigen Schulden am Miteigentum der Ehegattin ab sofort zahlt und insoweit im Innenverhältnis von ihren Zahlungsverpflichtungen freistellt. Die Ehefrau verzichtet mit sofortiger Wirkung auf Ihren Eigentumsanteil, dieser wird nach Abtragung der Schuld auf die Tochter überschrieben. Der Ehemann wird mit dem Tag der Unterzeichnung dieses Vertrages Alleineigentümer.

Freistellung Schulden (Auto):
Fahrzeug (Mazda) das im Besitz der Ehegattin bleibt, weiterbezahlt und insoweit im Innenverhältnis von ihren Zahlungsverplichtungen freistellt. Das Fahrzeug wird nach Abtragung der Schuld auf die Ehefrau überschrieben. Die Ehefrau wid mit dem Tag der Unterzeichnung des Vertrages Alleineigentümer.

Salvatorischer Klausel:
Sollte ein Teil oder sollten Teile dieser Vereinbarung nichtig oder unwirksam sein oder werden, so soll an die Stelle der nichtigen unwirksamen Reglung eine angemessene bzw. vertretbare Alternativregelung treten, die im Sinn und Zweck dieses Vertrages gerecht wird und bei der nicht davon ausgegangen werden kann, daß die Parteien sie vereinbart hätten, wenn sie die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit des Vertrages im Zeitpunkt seines Abschlusses gekannt hätten. Die übrigen Bestimmungen dieser Vereinbarung bleiben von der Nichtigkeit oder Unwirksamkeit unberührt.

Nun meine Fragen:
1. Wird diese Trennungsvereinbarung bei Einreichung der Scheidung unwirksam? Oder bleibt sie wirksam bis zur Scheidung?

2. Geht bei Unterzeichnung dieses Vertrages mein Wohnrecht im Haus zeitweilig oder ganz verloren?

Danke für Ihre beantwortung diesr Fragen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2006 | 11:03

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfragen beziehen sich leider nicht auf den zuvor mitgeteilten Sachverhalt. Die Überprüfung der Trennungsvereinbarung und die Problematik zum Vaterschaftstest sind unterschiedliche Angelegenheiten. Ferner ist die rechtliche Prüfung einer solchen Vereinbarung komplex und kann ohne genaue Kenntnis der Gesamtumstände nicht erbracht werden.

Ich rate Ihnen daher, sich an einen Anwalt vor Ort zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

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