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Mein Erbe

06.10.2018 18:31 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

hier mein vorliegender Fall:

Mir und meinem Bruder wurde 1985 je zur Hälfte unser elterliches Haus als vorweggenommenes Erbe überschrieben. Meine Eltern hatten das lebenslange Nutzungsrecht. Kurz nach dem Tod meines Vaters 1993 überschrieb ich meinem Bruder meine Haushälfte, da dieser darin wohnte und es renoviert hatte. Mein Bruder behauptet, das er das Nutzungsrecht von unserer Mutter erhalten bzw. abgekauft hat.
Als Ausgleich für das Überschreiben meiner Haushälfte muss mein Bruder, beim Tod unserer Mutter, eine größerer Geldsumme an mich bezahlen. In dem Notarvertrag ( Überschreiben Haushälfte und Ausgleichszahlung) steht nicht drin, was passiert, falls ich vor meiner Mutter sterbe.
In der Überschreibung von 1985 steht außerdem, das meine Mutter meine Haushälfte zurückfordern kann, wenn ich vor ihr sterbe.
Da ich schwer erkrankt bin und meine Lebenserwartung sich nur noch auf Monate begrenzt, möchte ich meinen Nachlass regeln. Ich bin nicht verheiratet und habe keine Kinder.
Meine Frage ist nun:
Kann ich davon ausgehen, das mein Bruder, die Ausgleichszahlung an meine Erben (nicht meine Mutter) zahlen muss?
Mit freundlichen Grüßen
06.10.2018 | 21:36

Antwort

von


(379)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
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Tel: 0170/4669331
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

da – so wie es schildern – Ihre Mutter Ihre Haushälfte zurückfordern kann, wenn Sie vor ihr versterben, statt der Haushälfte nunmehr in Ihrem Vermögen der durch den Tod Ihrer Mutter aufschiebend bedingte Anspruch auf eine Ausgleichszahlung vorhanden ist, können die Erben Ihrer Mutter nach deren Versterben die Ausgleichszahlung verlangen.

Die Ausgleichszahlung Ihres Bruders ist erst nach dem Tod Ihrer Mutter fällig, der Anspruch darauf geht jedoch auf die Erben Ihrer Mutter über.

Ihre Erben erhalten die Ausgleichszahlung nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen. Insbesondere kommt es hier auf den exakten Wortlaut der Verträge von 1985 und 1993 an, die eventuell eine andere Antwort begründen können. Gerne können Sie mir die Verträge per e-mail an anwalt@ra-vasel.de zur Durchsicht schicken.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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