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Mehrfamilienhausverkauf-Abrechnung der Mieten und Kosten am Tag des Besitzübergangs

| 28.02.2018 16:34 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Carsten Neumann


Ich habe ein 7-Familiehaus im vergangenen Jahr zum 1. November 2017 verkauft.
Zu diesem Termin habe ich die bei mir nach dem 1. 11. 2017 (Besitzübergang) eingegangenen Mieten für November und Dezember 2017 an den Erwerber in vollem Umfang, abzüglich derBewirtschaftskosten (Wohnnebenkosten) die ich zu dieser Zeit noch finanziell getragen habe, an den Käufer weitergeleitet.
Bis jetzt liegt dem Notar noch immer keine Unbedenklichkeitbecheinigung seitens des Finanzamtes vor, obwohl der Kauf schon
ein halbes Jahr zurückliegt. Das bedeutet der Käufer hat diese Steuer nicht bezahlt, bis jetzt.
Mir wurde seitens der Stadtverwaltung die Jahresrechnung für Grundbesitzübergang in Höhe von rund 2000Euro für 2018 zugesandt, die ich auch bezahlt habe,ich hafte ja noch für diesem Betrag für das Folgejahr der Veräußerung (da das Grundstück noch nicht umgeschieben ist). Der Käufer hat aber eindeutig gem. Kaufvertrag den Betrag zu zahlen.
Ebenso fehlten bei der Kaufpreizahlung 200Euro, ein Mieter, der incl. Strompauschale wohnt, sagte mir ich solle 300Euro
von der geleisteten Januarmiete 18, die bei mir ankam, einbehalten, Der Hauskäufer behauptet für November und Dezember 2017 die Grundbesitzabgaben nicht zu zahlen, ich könne ihm diese nicht in Rechnung stellen, obwohl der die Mieten erhielt.
Seine Behauptung ist eindeutig falsch.
Meine Frage: habe ich das Recht, da noch immer einzelne Mieter auf mein Mietkonto einzahlen, die vorgelegten Hauskosten
bei der Weiterleitung abzuziehen? Speziell geht es um die Stromkosten eines Mieters und die
Grundbesitzabgaben (Beschied für das ganze Jahr 2018).
Nachdem bisjetzt die Grunderwerbssteuer nicht bezahlt wurde, frage ich mich wie geht das weiter.
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn im Kaufvertrag keine Klausel enthalten ist, dass eine Aufrechnung nur mit Gegenforderungen nur zulässig ist, die rechtskräftig tituliert oder anerkannt sind, können Sie mit Erstattungsforderungen wegen vorgelegter Beträge gegen den Anspruch des Käufers auf Auszahlung an Sie gezahlter Mieten aufrechnen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 28.02.2018 | 17:45

Der Grundbesitzabgabenbescheid war für das ganze Jahr 2018 (für diese Zeit hafte ich auch).
Der Käufer meint (er ist selbst Jurist), ich könne nur die Zahlung fürs 1. Quartal 2018 ihm in Rechnung stellen.
Der Bescheid ist für das ganze Jahr 2018 aufgestellt, beinhaltet aber quartalsmäßige Zahlungstermine (4).
Ich habe den Jahresbetrag( für den ich habfte) verrechnet. War das Falsch?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.02.2018 | 17:55

Sehr geehrter Fragesteller,

entscheidend ist, was im Kaufvertrag vereinbart ist, also ob z.B. die öffentlichen Lasten mit dem Zeitpunkt des Besitzüberganges auf den Käufer übergehen.

Wenn hier nichts vereinbart ist, geht die Haftung für die öffentlichen Lasten auf dem Grundstück, wozu auch die Grundsteuer gehört, mit dem Zeitpunkt der Umschreibung des Eigentums im Grundbuch im Innenverhältnis vom Verkäufer auf den Käufer über.

Mit freundlichen Grüßen,

Carsten Neumann
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 28.02.2018 | 18:08

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"Auf meine Fragen wurde nur teilweise eingegangen (Stromangelegeheit garnicht, Bezahlung der Grundbesictzabgaben fürs ganze Jahr 2018 auch überhaupt nicht, obwohl meine Fragestellung eindeuig war)."
Stellungnahme vom Anwalt:
Ihre Frage, ob Sie Kosten einbehalten können, wurde beantwortet. Weitere Fragen haben Sie nicht gestellt.

Klar sein muss Ihnen, dass Sie für das Mindesthonorar keine ausführlichere Antwort erwarten können.
FRAGESTELLER 28.02.2018 3/5,0
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