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Mehraufwand bei Unterhalt


30.05.2006 18:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo
ich bin seit ca. 10 J. geschieden habe einen 16 jährigen Sohn für den ich regelmässig Unterhalt zahle.
zur Zeit 316 Euro, seit etwa einen 3/4 j. unterzieht sich mein Hallo
ich bin seit ca. 10 J. geschieden habe einen 16 jährigen Sohn für den ich regelmäßig Unterhalt zahle.
zur Zeit 316 Euro, seit etwa einen 3/4 j. unterzieht sich mein Sohn einer kieferorthopädischer Behandlung
(Spange). Die Eigenbeteiligung beträgt 847,83 Euro nun verlangt die Kindsmutter wegen Mehraufwand den hälftigen Betrag
von 423,91 Euro. Die Behandlung dauert ca. 3 j. die Kindsmutter hat mit dem behandelnden Arzt
eine Ratenzahlung vereinbart. Meine Exfrau ist seit 4j wieder verheiratet.
Vor 14 tagen bekam ich von ihrem Anwalt ein Schreiben in den ich aufgefordert werde den Betrag von 423.91 Euro
sofort auf ihr Konto zu überweisen.
Frage bin ich dazu verpflichtet, und wenn warum den ganzen Betrag.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Nach der hier möglichen summarischen Prüfung scheint es sich um Sonderbedarf zu handeln.

Bei diesem Sonderbedarf handelt es sich um einen unregelmäßigen, außerordentlich hohen Bedarf, der überraschend und der Höhe nach nicht einschätzbar war.

Arzt-, Zahnarzt- und Kieferorthopädie-Kosten sind regelmäßig Sonderbedarf, sofern Sie nicht von der Krankenkasse ersetzt werden.

Für den Sonderbedarf haften beide Elternteile anteilmäßig.

Sie haben daher – wie vom Kollegen ausgerechnet – nur einen Teil der Kosten zu zahlen.

Nach Ihren Angaben erscheint die Forderung berechtigt.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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