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Mehrarbeitszeit


| 13.12.2014 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe zum gekündigt und habe bis heute 135,99 Mehrarbeitsstunden. Mein Antrag 120 h in Frezeitausgleich auf 3 Monate verteilt zu erhalten wurde abgelehnt . Ist das rechtens? Was kann ich tun? Im nächsten Monat sind Überstunden gleich eingeplant 10,00 h Vertrag TVÖD
13.12.2014 | 17:12

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragenstellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Mehrarbeit wird nach TVöD grds. nicht vergütet, sondern mit Freizeit 1:1 ausgeglichen.
Ist der Freizeitausgleich wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglich, können Sie einen Anspruch auf Schadensersatz haben.
Ebenso verhält es sich, wenn der Arbeitgeber nach dem anzuwendenden Tarifvertrag für Überstunden innerhalb einer bestimmten Frist Freizeitausgleich zu gewähren hat und gewährt er diesen nicht zeitgerecht so tritt an die Stelle des Freizeitausgleichs ein Verzugsschadenersatzanspruch.

Wird Mehrarbeit nicht bezahlt, so sollte die Bezahlung arbeitsgerichtlich geltend gemacht werden.
Sie müssen dabei darlegen und auch beweisen, dass Mehrarbeit seitens des Arbeitgebers angeordnet wurden bzw. in Kenntnis und in Duldung des Arbeitgebers geleistet wurden.
Zudem müssen Sie auch darlegen und beweisen, wann sie welche Arbeit erbracht haben.

Da vorliegend ein Tarifvertrag (TvöD) gilt, müssen die dort geregelten Ausschlussfristen beachten werden. Die Ausschlussfrist des § 37 TVöD beträgt 6 Monate nach Fälligkeit des Anspruchs. Danach ist ein Ausgleich in Freizeit bzw. eine Abgeltung ausgeschlossen sein.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Stefan Moeser, LL.B., B.A.


Bewertung des Fragestellers 13.12.2014 | 17:43


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