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Mehrarbeit nach Trennung

| 03.07.2013 16:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Hallo,...
folgende Frage:
Kann die KM bei einer Teilzeittätigkeit von 20 St. wöchentlich im Dreischichtmodel an 7 Tagen in der Woche zu Mehrarbeit gezwungen werden?.... nach der Trennung.

Kinder sind 8 und 13 Jahre.
Von Mo. ab 14.30 Uhr bis Donnerstag ca 18.00 Uhr bei der KM,
ab dann bis Mo. 8.00 Uhr beim KV.
KM ca. 900€ net. Lohnst. 5. + 1 KG ab 01.08.2013
KV ca. 2600€ net. Lohnst. 3 mit 2 Kindern. (momentan ist das KG noch auf dem gemeinsammen Konto, jedoch wird dieses seit 01.2012 nur noch vom Gehalt des KV bedient)
Einkommensmindernd sind 1400€ Raten für eine gemeinsamme Immobilie, ca. 70€ Berufsunfähigkeit, verbleiben noch 1130€ - 900€ Selbsbehalt sind 230€ für Unterhalt, ,....usw. so in etwa!
Damit ergiebt sich nicht gerade viel für unsere Kinder.
KM ist am 01.07. ausgezogen, Wohnungsmiete ca 460€.
Keine Vermögenswert beiderseits sondern nur gemeinsamme Schulden.
KM möchte Beistandschaft vom Jugendamt beantragen.
KV befürchtet das KM mezur mehrarbeit herangezogen wird,....

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Die Kindesmutter wird man nach der Trennung nicht verpflichten können, mehr als bisher zu arbeiten.


2.

Nach der Unterhaltsreform, die am 01.01.2008 in Kraft getreten ist, ist Betreuungsunterhalt bis zum Alter des Kindes von drei Jahre zu zahlen. Danach ist der betreuende Elternteil (meist die Mutter) grundsätzlich verpflichtet, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, ggf. auch in Vollzeit. Voraussetzung ist aber, daß das Kind entsprechend betreut werden kann.

Zu fragen ist nach der Rechtsprechung des BGH, ob durchgreifenden individuelle Einzelumstände gegeben seien, die einer Ganztagstätigkeit der Mutter entgegen stehen würden.


3.

Das betrifft jedoch erst die Zeit nach Rechtskraft der Scheidung. Während der Trennungszeit, also dem Zeitraum bis die Ehe rechtskräftig geschieden ist, gelten diese Erwägungen nicht.

Wenn die Mutter also bisher nur Teilzeit gearbeitet hat, muß sie während der Trennung nicht mehr als bisher arbeiten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 04.07.2013 | 07:26

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