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07.11.2016 08:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Sehr geehrte Damen und Herren,

als ich noch mit meinem Ex-Partner zusammen war habe ich Ihm einen gefälschten Kontoauszug vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass ich über genug Geldmittel verfüge.

Mein Ex-Partner hat sich finanziell nie um unser gemeinsames Kind gesorgt und ich wollte nicht, dass er ein schlechtes Gewissen hat, da er finanzielle Sorgen hat.

Mittlerweile ist unsere Beziehung gescheitert und mein Ex-Partner möchte nur den Mindestunterhalt für das gemeinsame Kind bezahlen und für mich keinen Betreuungsunterhalt leisten, obwohl er wesentlich mehr verdient, mit dem Hinweis, dass ich nicht bedürftig sei (auf Grund des gefälschten Kontoauszuges).

Meine Frage ist, mit welchen Folgen müsste ich bei einer Unterhaltsklage, wegen dem gefälschten Kontoauszuges rechnen?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Vorlage des gefälschten Kontoauszuges während der intakten Beziehung hat überhaupt keine Auswirkungen auf eine Unterhaltsklage nach dem Ende der Beziehung.

Kindesunterhalt wäre auch dann nach dem Einkommen des Kindesvaters zu zahlen, wenn Sie tatsächlich mehr verdienen würden. Sie leisten Ihren Unterhaltsbeitrag durch die Bereuung des Kindes. Der Vater ist barunterhaltspflichtig.

Auch ein möglicher Betreuungsunterhalt nach §1615 l BGB richtet sich nach Ihrem tatsächlichen Unterhaltsbedarf, also danach, was Sie ohne Betreuung des gemeinsamen Kindes tatsächlich verdienen würden.

Sie sollten daher nicht davor zurückscheuen, Unterhalt für Ihr Kind und ggf. auch für Sie selbst einzufordern. Bei Bedarf stehe ich Ihnen für eine anwaltliche Vertretung gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2016 | 09:40

Sehr geehrter Herr Steidel,

vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort auf meine Frage.

Ich habe bereits vor Ort einen Anwalt vor ca. 3 Monaten beauftragt. Allerdings hat sich in dieser Zeit nicht viel getan, da der Anwalt kaum bis gar nicht auf E-Mail´s etc. reagiert und meiner Meinung nach, eher auf der Seite des Vater´s ist. In dieser Zeit sind auch nur zwei Schreiben an die Gegenseite verfasst wurden.

Wäre denn eine anwaltliche Vertretung trotz der großen Entfernung möglich?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2016 | 10:13

Da ein persönliches Treffen hier nicht erforderlich ist und die nötigen Informationen telefonisch und per email ausgetauscht werden können, steht eine große Entfernung einer Auftragserteilung grundsätzlich nicht entgegen.

Vielleicht sollten Sie aber zunächst nochmals Ihren jetzigen Anwalt auffordern, sich der Sache intensiver anzunehmen. Wenn dies nichts hilft, müsste das Mandat dort gekündigt werden.

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