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Medikament aus dem Ausland

| 06.06.2019 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


Ich habe mich trotz Warnungen dazu hinreißen lassen, über eine holländische Internetseite ein in Deutschland rezeptpflichtiges Medikament zu bestellen.

Für dieses Medikament würde in einigen EG-Staaten kein Rezept nenötigt.

Die Zahlungsabwicklung erfolgte durch eine Überweisung auf eine spanische Bank.

Eine Lieferung ist bisher nicht eingetroffen, ebenso keine Auftragsbestätigung. Ich gehe davon aus, dass ich mein Geld "in den Sand gesetzt" habe.

Eine Anzeige wegen Betrug hat wegen der Kosten wohl keinen Sinn.

Gibt es sonst eine Möglichkeit oder muß ich diese Erfahrung als "lehrgeld" abbuchen?
06.06.2019 | 15:28

Antwort

von


(229)
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80336 München
Tel: 089/22843355
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und darf Ihnen diese folgendermaßen beantworten:

Tatsächlich dürfte eine Anzeige wegen Betrugs hier wenig erfolgversprechend sein. Dies gilt umso mehr, als hier die Bestellung bei einem holländischen Unternehmen erfolgte, die Zahlung aber auf ein spanisches Konto überwiesen wurde.
Abgesehen davon erlaube ich mir hier den Hinweis darauf, dass Sie vor der Erstattung einer Anzeige unbedingt prüfen sollten, ob die Bestellung überhaupt legal erfolgte oder Sie sich selbst durch die Bestellung strafrechtlich relevant verhielten.

Tatsächlich bleibt Ihnen hier, den Ihnen entstandenen Schaden zivilrechtlich geltend zu machen. Dies dürfte allerdings aufgrund des Auslandsbezugs mit erheblichen Schwierigkeiten insbesondere auch bei der Durchsetzung Ihrer berechtigten/festgestellten Ansprüche im Wege der Zwangsvollstreckung verbunden sein.
Aus diesem Grunde empfehle ich Ihnen abschließend, hier keinen weiteren (finanziellen) Aufwand zu treiben und den Verlust als Lehrgeld verbuchen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen zur ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Rückfrage vom Fragesteller 07.06.2019 | 06:15

Sehr geehrter Herr Kämpf.

Gestatten Sie mir eine mehr rhetorische Nachfrage: Ich weiß, dass es in Holland freiverkäufliche Medikamente gibt, die in Deutschland rezeptpflichtig sind. Ich weiß auch, dass es z.B. in den USA freiverkäufliche Medikamente gibt, für die in der BRD eine BTM-Rezept erforderlich ist.

Wie sollte ich als Laie vor diesem Hintergrund die strafrechtliche Relevanz meiner Bestellung überprüfen?

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.06.2019 | 07:55

Sehr geehrter Fragesteller,

hinsichtlich Ihrer Nachfrage, die m.E. von Ihrer ursprünglichen Frage nicht umfasst ist, teile ich in der gebotenen Kürze folgendes mit:

Das Beziehen von Medikamenten aus dem Ausland, für die Sie in Deutschland ein BtM-Rezept benötigen, ist sicherlich strafbar. Auch von der Bestellung von rezeptpflichtigen Medikamenten aus dem Nicht-EU-Ausland ist dringend abzuraten.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 07.06.2019 | 19:25

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"Herr Kämpf gab die Antwort, mit der ich schon gerechnet hatte. Eine Antwort auf meine Nachfrage war nicht notwendig, da ich sie als rhetorische Frage gekennzeichnet habe. Es gab möglicherweise ein Missverständnis, dehalb zur Klarstellung: Es ging nicht um BTM-pflichtige Medikamente.
Vielen Dank und viele Grüße"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 07.06.2019
5/5,0

Herr Kämpf gab die Antwort, mit der ich schon gerechnet hatte. Eine Antwort auf meine Nachfrage war nicht notwendig, da ich sie als rhetorische Frage gekennzeichnet habe. Es gab möglicherweise ein Missverständnis, dehalb zur Klarstellung: Es ging nicht um BTM-pflichtige Medikamente.
Vielen Dank und viele Grüße


ANTWORT VON

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