Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Maskenpflicht

05.05.2020 16:08 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo

Ich arbeite für ein nachunternehmen ( Privater Sicherheitsdienst ) diese im im Auftrag der DB Sicherheit arbeitet.

Aufgrund der Corona-Kriese besteht eine Maskenpflicht im ÖPNV
Da ich aber ein Attest vom Arzt vorweisen kann würde die Pflicht für mich entfallen.

Dieses Attest reichte ich bei meinem Arbeitgeber ein mit der Bitte um Weiterleitung an die DB Sicherheit ( Auftraggeber )

Vom Auftraggeber kam folgendes zurück
Wenn der Mitarbeiter seinen Dienst nicht mit Maske verrichten kann ist er aufgrund der aktuellen Lage nicht für den SOD ( Sicherheits- und Ordnungsdienst ) einsetzbar.

Dies würde bedeuten Tag ich keine Maske ( trotz Attest ) darf ich nicht arbeiten.

Stellt dies eine Nötigungshandlung dar
Da hier mir mit einem empfindlichen übel gedroht wird

Über eine Antwort wäre ich dankbar

Sehr geehrter Ratuchender,

derzeit ist die Maskenpflicht eine behördliche anordnung, deren Umsetzung keinen Nötigungscharakter hat.

Sofern Sie ein Attest beibringen, hat der Arbeitgeber dieses zwar zu würdigen.

Wenn aber dessen Auftraggeber des Arbeitgebers im Rahmen seiner arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht auch anderen Personen gegenüber bei der behördlichen Vorgabe bleiben will, ist darin keine strafbare Handlung zu erblicken.

Hier hat der Auftraggeber und damit auch ihr Arbeitgeber dann abzuwägen.

Selbst wenn es Abwägungsmängel geben sollte, wäre das keine strafbare Handlung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 75742 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Gute Antwort,- Hinweis auf entsprechende §§§ oder Rspr. wären gut ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles klar. Danke. ...
FRAGESTELLER
3,6/5,0
Leider war die Anwältin nicht in der Lage, sich in den Mandanten zu versetzen, entsprechend unbefriedigend sind dann auch die wichtigsten Fragen unbeantwortet geblieben. Sie hat zwar darauf geantwortet, aber aus der Sicht des ... ...
FRAGESTELLER