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Markisennutzung

| 09.04.2019 21:02 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


23:24
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wohnen seit 2009 in einer Mietwohnung im 1. Stock. Unter uns der Vermieter selbst.
Zur Wohnung gehört ein Balkon und eine Markise, welche im Vertrag nicht erwähnt werden.
Da die Markise schon bevor wir hier einzogen, sich nicht ganz schließen lässt, hat sich letztes Jahr ein Rotschwänzchen eingenistet und Junge bekommen. Wir mussten das Nest nach Ausflug der Jungvögel sofort entfernen, da unser Vermieter dies als massive Verschmutzung sah.
Also entfernten wir das Nest, welches mit dem Markisenstoff nicht in Berührung gekommen war.
Nun fangen seit einer Woche die Rotschwänzchen wieder an sich ein Nest zu bauen. Brut und Ausflug dauern insegesamt höchstens 5 Wochen.
Unsere Vermieter bestehen darauf, dass wir das Nest sofort entfernen, damit die Markise sofort repariert werden kann.
Muss ich das Nest sofort entfernen und muss es sofort reparieren lassen, obwohl der Mangel schon vor unserem Einzug bestand.
Muss ich der Forderung meines Vermieters nachkommen, wenn ich dafür sorge, dass die Markise wieder gereinigt wird ?

Viele Grüße


09.04.2019 | 22:14

Antwort

von


(502)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
Web: http://www.ra-vasel.de
E-Mail:
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Sie sind nicht verpflichtet, das Nest zu entfernen. Zum einen ist es gem. § 39 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG verboten, „Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören." Da dadurch die Vögel beunruhigt werden, ist die Beseitigung des Nestes auch eine Ordnungswidrigkeit gem. § 69 Abs. 1 BNatSchG , die mit einer hohen Geldbuße (bis zu 50.000 €) geahndet werden kann.

Zum anderen wäre – wenn überhaupt – der Vermieter selbst verpflichtet, das Vogelnest zu entfernen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 15.04.2019 | 20:49

Sehr geehrter Herr Vasel,
wir haben nun einen Brief vom Anwalt bekommen, in dem Dinge zur Sprache gebracht werden, die nicht wahr sind.
1. wir hätten den Spalt in der Markise mit einem einfachen zusätzlichen Handgriff mit einem Besen verschließen sollen, um ein erneutes Brüten zu verhindern.
Es war letztes Jahr nicht die Rede davon, den Spalt zu schließen, erst jetzt nachdem das Nest gebaut wurde.
2. Inaugenscheinnahme vor Ort.
Unsere Vermieter waren nicht auf unserem Balkon, höchstens heimlich
3. Wir hätten entgegen der Korrespondenz den Spalt nicht geschlossen.
Wir haben nie darüber ein Schreiben gekriegt

Ich würde gerne auf diesen Brief reagieren, weiß aber nicht ob ich mir jetzt dafür einen Anwalt nehmen soll oder es ob langt, wenn ich selbst dem Anwalt darauf antworte, um den Sachverhalt richtig zu stellen oder ob ich das ganze auf sich beruhen lassen soll?
Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.04.2019 | 23:24

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Sie brauchen auf das Schreiben des Anwalts nicht zu reagieren. Wenn Sie reagieren wollen, empfiehlt es sich, einen Anwalt damit zu beauftragen, damit Sie nicht im „Eifer des Gefechtes" etwas Nachteiliges schreiben.

Gern stehe ich insofern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.04.2019 | 23:27

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.04.2019
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