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Mangelhaftes Pony

04.05.2015 14:12 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe für meine 8 jährige Tochter ein 13 Jahre altes Pony von Privat gekauft. Sie hat das Pony probegeritten und ihn sofort gern gehabt. Wir haben dann das Pony mit Kaufvertrag mitgenommen. Dort ist der Gewährleitungausschluss auch berücksichtigt. Leider haben wir drei Tage später den Tierarzt kommen lassen für eine Allgemeinuntersuchung (Kot-Probe, Tetanus usw.). Der Tierarzt stellt außerdem erhebliche Mängel fest: 1. Unterernährt, Beckenschiefstand, Senkrücken, Gebißfehler, COPD, Blockaden HWS und tiefe HWS, starke Bewegungseinschränkung, Gliedmaßenfunktion hinten bds. eingeschränkt und Beugeprobe des Tarsalgeleng positiv....
Kann ich mit dieser Diagnose vom Kaufvertrag zurücktreten? Das Pony wurde als Reitpony gekauft und ist nicht mehr reitbar.
Vielen Dank

04.05.2015 | 14:56

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ob ein Rücktritt berechtigt ist, hängt maßgeblich vom Kaufvertrag ab, ob das Pony ausdrücklich als "Reitpony" verkauft worden ist, also eine Beschaffenheitsgarantie abgegeben worden ist.

Wenn dem so sein sollte, und das Pony erhebliche gesundheitliche Probleme hat, welches sich nicht mehr zum Reiten eignet und die Leiden auch nicht gesundheitlich behoben werden können, dann können Sie vom Kaufvertrag zurücktreten und Ihr Geld zurück verlangen.

Sie sollten dennoch den Verkäufer mit Fristsetzung und unter Beifügung der Tierarztberichte auffordern, entsprechende Heilungsmaßnahmen innerhalb von 2 Wochen zu beginnen und sollten dann im Weigerungsfall gleich vom Kaufvertrag zurücktreten. Dies kann alles in einem einzigen Schreiben verfasst werden.

Sie sollten wegen der Unterernährung und der gesundheitlichen Probleme außerdem erwägen, eine Strafanzeige wegen Tierquälerei gem. § 17 TierschutzG zu erheben.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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