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Mangelhaftes Fahrzeug gekauft, Händler weigert sich nachzubessern

| 02.08.2010 22:58 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


21:48
Sehr geehrte Damen und Herrn,

Kurz möchte ich sie über meine Geschichte ins Bild setzen. Ich bin ein Selsständiger und für Verbreiten meines Beschäftigungsfeldes brachte ich noch einen Bus. Den Wagen habe ich in der mobile.de bei einem Händler gefunden. Während des Termins habe ich eine kurze Probefahrt gemacht. Alles war in Ordnung ausschließlich kleiner Mängeln. In einigem Tage, am 12.07.2010, haben wir uns mit dem Verkäufer wieder getroffen. Er hat eine Rechnung ausgeschrieben, wo unter andere eine Bemerkung „Unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung und Garantie" draufstand, und habe ich mithilfe PayPal teilweise den Bus bezahlt. Dabei hat er mich versichert, dass alle Untersuchungen ( TÜV und ASU ) vorhanden sind, und versprochen am 14.07.10 den Bus mir zu Hause zu bringen. Alles ist gut gelaufen und ich habe mit Deutsche Post ab 19.07.10 einen verbindlichen Vertrag geschlossen. Wirklich, am genannten Tag, hat er das Auto gebracht, aber hat es sich erwiesen, dass beim Auto ASU fehlt. Ich habe darauf verzichtet, das Auto an mich zu nehmen und auf unsere Vereinbarungen sich zurückgezogen, ihn gebeten, ASU gleich in einem Werkstatt, den in der Nähe liegt, zu machen. Er ist hingefahren. Abend wurde ich von den Mitabeitern des Werkstatt angerufen, die gesagt haben, dass das Bus nicht anspringt. Ich wurde gezwungen, den Bus mit ADAC nach Hause zu transportieren und die Fachleute dabei sagten, dass das ein seriöser Fehler ist. Ich versuchte mit dem Händler in Verbindung setzen, aber leider erfolglos, weder telefonisch, noch per E-Mail. Am 15.07.10 habe ich durch PayPal um Konfliktsituation dem Verkäufer mitgeteilt und das Geld zurückgefordert. Denn war ich mit dem verbindlichen Vertrag verbunden, arbeite ich jetzt mit einem Mietbus, den das Geld natürlich kostet. Der Transporter wurde nach Mercedes Werkstatt abgeschleppt, wo man den Befund festgelegt hat, und denn sind Reparaturkosten sehr hoch, habe ich das Auto abgeholt und dabei 500 Euro Befundaufwand bezahlt. Habe ich Recht, trotz dem o.g. Ausschluss, mein für den Bus entrichtetes Geld, die Befundkosten und Mietbuskosten zurückzufordern? Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen


02.08.2010 | 23:28

Antwort

von


(2298)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrter Herr Dirksen,

der Verkäufer befindet sich mit der Nachbesserung des Busses in Verzug, da eine feste Terminübergabe des fertigen Busses geplant war, sodass er auch sämtliche den Bus betreffende Kosten zu tragen hat.
Dies bedeutet, dass er die Abschleppkosten, die Befundkosten und die Mietkosten für den anderen Bus zu tragen hat.
Dies ist auch dann der Fall, wenn der Bus unter Ausschluss sämtlicher Gewährleistung gekauft worden ist.

Das bereits bezahlte Geld können Sie nur dann zurückfordern, wenn Sie vom Vertrag zurücktreten. Dies können Sie jedoch nur dann, wenn Sie dem anderen eine Frist (meist 10 Tage) gesetzt haben, um dem Bus die versprochene ASU hinzuzufügen.
Oder aber Sie müssten den Vertrag anfechten und müssten aber auch beweisen, dass der Verkäufer den Mangel von Anfang an kannte und Ihnen verschwiegen hat.

Der Haftungsausschluss wirkt sich aber auf den einen Fehler aus, der nunmehr herausgekommen ist. Wenn aber der Fehler sowieso bei der ASU-Untersuchung rausgekommen wäre und der Bus die ASU mit diesem Fehler nicht bekommen hätte, so muss der Verkäufer auch diesen Fehler auf seine Kosten beheben.

Sie sollten dem Verkäufer einen Brief schreiben und ihn auffordern, Ihre bisherigen Kosten zu begleichen und den Bus reparieren zu lassen mitsamt der ASU-Untersuchung und ihm dabei eine Frist von 10 Tagens setzen.
Sollte dies nicht geschehen können Sie dann vom Vertrag zurücktreten und Ihr gesamtes Geld zuzüglich des Schadensersatzes fordern. Hilfsweise können Sie bereits jetzt den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten.
Gerne kann meine Kanzlei dies auch für Sie übernehmen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten können Sie mich jederzeit gerne ansprechen.


Nachfrage vom Fragesteller 22.08.2010 | 21:05

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

Ich habe alle meine Argumente bei dem Streit mit dem Händler erschöpft. Herr Dunka ist einverstanden nur 500 Euro zu begleichen. Das ist mir aber nicht recht, denn sind meine Ausgabe viel mehr. Er hat in Anspruch der Rechtsanwalthilfe genommen. Deshalb möchte ich Sie beauftragen, meine Interessen zu vertreten. Ich bitte dafür um einen Angebot. Ebenfalls schicke ich Ihnen ganze Korrespondenz. Meine Ansprüche an Herr Dudka kann in einige Arte verteilt werden. Die erste ist technische, mit der Wagenreparatur verbunden und zwar:
1. Befundkosten bei Mercedeswerkstatt ……… 535,49 €
2. Hochdruckpumpe ……………………………...665,4 €
3. Einspritzdüse …………………………………..380,0 €

Die zweite. Wegen der Wagenreparatur wurde ich seit 19.07.10 bis 30.07.10 gezwungen, einen Transporter zu mieten, denn habe ich einen verbindlichen Vertrag.
1. 19.07.10 – 23.07.10 ……………………………..164,57 €
2. 26.07.10 – 30.07.10 ……………………………...279,95 €

Die dritte. Seit 02.08.10 bis 20.08.10, um die Tour nicht zu verlieren, habe ich mit einem Selbständiger einen vorübergehenden Vertrag abgeschlossen. Das kostet:
1. 45 € pro Tag mal 15 Tage + 19% MwSt ……… 803,25 €

Mein Verlust für die Zeit der Bußreparatur beträgt insgesamt von 2828,66 €. Das ist ohne Berücksichtigung den Kosten meiner persönlichen Reparaturarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Dirksen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.08.2010 | 21:48

Sehr geehrter Herr D.,

ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und schicke Ihnen gleich morgen die voraussichtlichen Kosten für eine Vertretung.
Sofern die Forderung von Ihnen berechtigt ist, trägt der Gegner auch sämtliche Kosten.
Vorab können Sie mir natürlich bereits sämtliche Korrespondenz per Mail/Fax/Brief zur weiteren Prüfung schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.08.2010 | 14:22

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