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Mandat ohne Unterschrift

| 31.05.2010 06:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Darf ein Anwalt Rechnungen ohne Mandat stellen?

Vor 3 Jahren ist eine Bekannte an mich herangetreten, um eine mit ihr befreundete Firma zu retten, die in Insolvenz geraten ist. Ich sollte als Strohmann Geräte aus der Insolvenzmasse kaufen, eine neue Firma gründen. Im Innenbereich sollte alles wie gehabt weiterlaufen. Zur Rechtsberatung bin ich immer wieder mit ihr zu Gesprächen in eine mit ihr befreundete Kanzlei gefahren. Es wurde von mir ein Mandat unterschrieben zum Pauschalpreis und auch ordnungsgemäß abgerechnet. Die ganze Sache ist geplatzt.
Nach 2 Jahren will diese Kanzlei Rechnungen für Mandate bezahlt haben, die diese aufgrund ihrer Tätigkeit für mich aufgestellt haben. Ich habe diese Mandate niemals unterschrieben und bin auch davon ausgegangen, daß die Tätigkeit der Kanzlei meiner Bekannten galt.
Meine Frage
Muß ich die Rechnungen bezahlen, obwohl ich davon ausgegangen bin, daß diese Beratungen für meine Bekannte erfolgten??
Die Rechnungen wurden kurz vor der Verjährung gestellt.

Ist es sinnvoll, gegen meine Bekannte und ihre Freundin Strafanzeige wegen Betrug zu stellen?

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie kein Mandat erteilt haben, müssen Sie auch keine darauf gerichtete Rechnungen zahlen.

Entscheidend wird aber sein, was genau Sie damals unterzeichnet haben. Denn Sie führen aus, dass Sie ein Mandat unterschrieben haben und dieses abgerechnet worden ist.

Dieses müsste genau geprüft werden. Dazu wäre die Vorlage des von Ihnen unterzeichneten Schriftstücks erforderlich.

Daher sollten Sie vorab mit der Kanzlei sprechen und dieser den Sachverhalt schildern. Teilen Sie mit, dass Sie keine weiteren Mandate erteilt haben. Bitten Sie darum, das unterzeichnete Schriftstück zur Verfügung zu stellen. Danach wird sich die Sache klären können.

Gelingt dieses nicht, sollten Sie alle Unterlagen durch einen Anwalt prüfen lassen.

Die Stellung eines Strafantrages halte ich derzeit nicht für sinnvoll. Ob wirklich ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, lässt sich so nicht entnehmen. Eventuell liegt hier wirklich nur ein Missverständnis vor, was sich leicht aufklären lässt.

Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, die Rechtsanwaltskammer zu informieren, die vermittelnd einschreiten könnte.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 03.06.2010 | 09:53

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"warum kommt mein eigener anwalt nicht auf so eine verständliche antwort?ich benutze Ihre homepage bei unklarheiten und muß sagen, daß ich Ihre antworten wesentlich klarer und verständlicher finde. Vielen Dank"
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