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Malediven Reisebuchung mit 100 % iger Anzahlung und versteckten Transferkosten

8. Juni 2016 12:53 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
am Sonntag versuchte ich über travel24 eine Kombibuchung Hotel/Flug über die Klickmix Einstellung des Online Portals vorzunehmen. Mir wurde ein erfolgreicher Auftrag und eine Vorgangsnummer auf dem Bildschirm angezeit. Nach dem Klick auf den Kauf Button und Ausdruck der Bildschirmanzeige, musst ich in einem kleingedruckten englischlautenden Text feststellen, dass meine Hotelbuchung auf den Malediven keinen Transfer zur Insel beinhaltet und die Transferkosten mit dem Wassertaxi 458 Dollar pro Person betragen. Der Transfer müsste vom Reisenden selbst über Kontaktierung der Hotelinsel organisiert werden.
Leider erhielt ich auch weder einer Anfragebestätigung per email, noch eine Buchungsbestätigung innerhalb der Frist von 24 Std. wie angegeben. Gleich am Montag rief ich die Servicenummer, die nun über ab-in-den-Urlaub angegeben war an, um den Vorfall zu schildern und eine eventuelle Umbuchung vorzunehmen. Nach einiger Wartezeit, meldete sich eine gestresst wirkender Mitarbeiter, der mir schilderte, dass wegen eines technischen Fehlers die Buchungsanträge und Bestätigungen nicht durchgeführt werden konnten, ich sollte etwas warten, eine mail ginge mir zu, sobald der Fehler behoben sei.
Da ich am selben Tag immer noch nichts erhielt, und mir langsam Gedanken machte, rief ich am Dienstag wiederum an und forderte die Buchungsbestätigung und Auftragsbestätigung, mit der Frage, ob ich nicht eine Umbuchung vornehmen könnte, die einen obligatorischen Transfer beinhaltet, wie es für die Malediven eigentlich üblich ist.
Man sagte es sei kein Problem den Transfer zuzubuchen, da ich ja eine Klick und Mix Option hätte. Ich wurde an einen weiteren Mitarbeiter durchgestellt.
Als ich dem Mitarbeiter meinen Transferwunsch schilderte, versuchte er einen Transfer zu buchen, sagte dann aber plötzlich er könne dies nicht. Er verwies mich wieder an die Servicenummer der ab-in-den-urlaub hotline. Ich rief diese an, mir wurde wiederum mitgeteilt, Umbuchung auf eine Buchung mit Transfer wäre ausgeschlossen, was in den AGBs der einzelnen Vertragspartner zu entnehmen sei.
Ich muss auch darauf hinweisen, das nirgendwo ein Vermerk der zusätzlichen Transferkosten oder Zubuchung oder zusätzliche Kosten enstehen. Diese Praxis ist täuschen, irreführend und wenig transparent für den Kunden. Höchst unseriös in meinen Augen.
Der Clou stelt für mich aber die 100 % ige Anzahlung der Reise, die erst vom 27.08.-08.09.2016 stattfinden soll, vollständig geleistet werden soll.
Dies stellt laut meines Wissens einen Verstoß gegen geltendes Recht dar.
Der Betrag wurde mir heute vollständig abgebucht. Kann ich die Buchung wegen Täuschung und Rechtswidrigkeit widerrufen? Besteht für mich die Chance diesen sittenwidrigen Vertrag anzufechten?
Was raten Sie mir dazu?

8. Juni 2016 | 15:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach meiner Meinung können Sie den Vertrag wirksam anfechten, sofern überhaupt ein Vertrag zu Stande gekommen ist. Denn offenbar lagen hier unterschiedliche Erklärungen vor. Dies führt dazu, dass ein Vertrag nicht zustande kommt.

Letztendlich wird es darauf ankommen, was zu erwarten war bzw. was auf der Seite angegeben war.

Daher sollte dies zunächst weiter anwaltlich geprüft werden.

Fraglich ist auch, ob irgendwelche AGBs überhaupt einbezogen wurden und ob diese Bestand haben.

Ferner wäre Ihre Erklärung vor Vertragsabschluss am Telefon zu beachten. Dies kann auch dazu führen, dass ein Beruhen auf dem Vertrag und folgende Stornokosten im Einzelfall nicht mehr verfolgt werden können, wie das AG Vaihingen ad Enz unlängst entschieden hat.

Gerne prüfen ich die Unterlagen weiter und übernehme Ihre Vertretung.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Stefan Steininger

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