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Maklervertrag ja oder nein

| 27.05.2014 09:21 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


guten morgen: hier die chronologie ca.

1. april: mail vom makler erhalten mit wohnungsangebot
4. april: besichtigungstermin mit makler vereinbart. aber die verkäuferin kam nicht.
5. april: makler teilt mir per mail mit, die verkäuferin will nicht mehr verkaufen.

1. mai: ich erfahre vom nachbarn verkäuferin will doch verkaufen und kontaktiere sie selbst.
6. mai: die verkäuferin teilt mir per email mit sie hätte KEINEN maklervertrag unterschrieben und wolle alles ohne makler abwickeln.

heute: kaufvertrag

meine frage: muss ich die maklergebühr zahlen, wenn ich plötzlich eine rechnung von ihm bekommen sollte.?

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Der Makler ist für den Abschluss des Kaufvertrages nicht ursächlich geworden. Er hatte mitgeteilt, dass die Verkäuferin nicht verkaufen wolle. Damit war die Maklertätigkeit beendet. Mangels eines Vertragsschlusses, für den der Makler ursächlich geworden ist, fehlt es an einem Provisionsanspruch.


2.

Wenn die Verkäuferin keinen Maklervertrag unterzeichnet hatte, ist auch kein Maklervertrag zu Stande gekommen. Aus Ihrer Schilderung entnehme ich, dass die Verkäuferin zu keinem Zeitpunkt einen Makler beauftragt hatte. Das lässt die Vermutung nahe liegend erscheinen, dass der Makler auf anderem Weg von der Verkaufsabsicht Kenntnis erlangt hat. Auch in diesem Fall besteht kein Anspruch auf eine Maklercourtage.


3.

Auf der Grundlage des Sachverhalts brauchen Sie keine Maklerprovision zu zahlen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.05.2014 | 10:02

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