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Maklerprovision ohne Auftrag

08.05.2007 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

über den folgenden Sachverhalt hätte ich gerne fachlichen Rat:

Wir wollen unsere Eigentumswohnung verkaufen und ein Einfamilienhaus erwerben. Nun haben wir über einen Makler ein Objekt gefunden, dass wir wohl kaufen werden.

Im Zuge der Maklerberatung zum Kauf des Hauses haben wir den Makler gebeten, doch mal unsere Wohnung zu besichtigen und uns zu sagen, was man dafür verlangen könnte, damit wir wissen, ob wir uns das neue Objekt leisten können. Hierbei ist aber kein Maklervertrag zustande gekommen, weder schriftlich, noch mündlich (haben hier extra immer im Konjunktiv II formuliert!).

Nun ist der Umstand aufgetreten, dass der Verkäufer des Einfamilienhauses an unserer Wohnung Interesse zeigt. Der Makler will ihm unsere Wohnung zeigen und natürlich verlangt er auch von ihm eine Maklercourtage.

Frage: Kann das Maklerbüro für unsere Wohnung ohne Maklervertrag mit uns bzw. mit dem Verkäufer/Käufer eine Provision verlangen?

Darüber hinaus kam heute eine Mail bei uns an mit dem Vorschlag über ein Kurzexpose für unsere Wohnung, das dem Verkäufer/Käufer vor der Besichtigung übergeben werden soll, sowie mit der Bitte um unsere Zustimmung. Ist dies der Versuch einen Auftrag von uns zu erschleichen, wenn wir diesem zustimmen würden?


Sehr geehrter Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Ein Anspruch auf Maklercourtage kann sich nur dann ergeben, wenn zwischen Ihnen und dem Maklerbüro ein Vertrag geschlossen wurde oder die Umstände des Einzelfalls dafür sprechen, dass eine Vergütung zu erwarten ist.
Nach Ihren Angaben haben Sie den Makler nicht beauftragt einen Käufer für Ihre Wohnung zu finden. Macht er dennoch einen Käufer ausfindig ergibt sich daraus allein kein Anspruch auf Maklercourtage. Hierzu bedürfte es eines zumindest konkludent erteilten Auftrages; ein solcher ist hier jedoch nicht gegeben.
Somit besteht bisher von Ihrer Seite aus keine Verpflichtung für die eventuelle Vermittlung des Käufers für Ihre Wohnung den Makler zu entlohnen.

Weiter sollten Sie das Angebot des Maklers ein Expose zu erstellen ablehnen. Dieses würde eine Leistung des Maklers darstellen die unter Umständen zu entlohnen ist. Weiter spräche ein Expose gegebenenfalls für die Beauftragung des Maklerbüros und somit für die Zahlungsverpflichtung einer Courtage.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de

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