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Maklerprovision nachträglich gefordert

| 11.08.2015 00:55 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe als Verkäufer eine Immobile mit Einschaltung eines Maklers verkauft. Wie üblich wurde bei dem Auftrag ein Maklervertrag abgeschlossen (3% zzgl. MwSt) Es wurde schnell ein Käufer gefunden und im Rahmen der Verhandlungen machte der Käufer ein Kaufangebot mit deutlichen Nachlass und verlangte die Zugabe der Einrichtung. Der Makler informierte mich telefonisch und riet das Angebot anzunehmen, da mir der Kaufpreis komplett zur Verfügung stehen würde alle Kosten inklusive Maklerprovision würde der Käufer übernehmen.
Er würde mir das Angebot auch schriftlich in einer Gesprächsnotiz senden und ich hätte 2 Tage Zeit das Angebot anzunehmen. Dort wurde auch die Zahlung der Maklerprovision seitens des Käufer festgehalten. Dieser Satz: Notarkosten, gesetzliche Grunderwerbssteuer 5%, Maklerprovision 3,57% brutto gehen zu Lasten Käufers, wurde auch im Notarkaufvertrag übernommen der Makler war bei Unterzeichnung zugegeben und hat keinen Einwand oder auch Änderung gefordert.
Bei Abschluss erhielt ich nun doch die Aufforderung ebenfalls eine Provision zu zahlen, auf meinen Einwand erhielt ich die Antwort ich hätte ja einen Vertrag unterzeichnet. Der Käufer hat es auch so verstanden, das nur er eine Provision an den Makler zu zahlen hat. Im Vertrag steht auch die Klausel der Makler -kann- von beiden Parteien eine Provision verlangen, woraus ich abgeleitet habe das es eben nicht zwingend so sein muss und er ja auch telefonisch und schriftlich nur eine Zahlung bestätigt hat.

Bin ich nun entgegen des Notarvertrages und der Notiz, aufgrund des früheren Maklervertrages nun doch nachträglich verpflichtet eine Provision an den Makler zu bezahlen ?

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüssen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ein Maklervertrag kann sowohl ausdrücklich, wie auch konkludent geschlossen werden. Die Maklertätigkeit kann in einem Nachweis oder einer Vermittlung bestehen. In Ihrem Fall wäre theoretisch der Makleranspruch entstanden.

Nun kann dieser Maklervertrag auch geändert worden sein. Dies ist hier der Fall, da der Makler ihnen mehrfach zugesichert hat, dass die Provision in Anbetracht des niedrigen Kaufpreises zu Lasten des Käufers geht. Sie müssen die Provision nicht doppelt bezahlen.

Der Maklert hat einmal Anspruch darauf, möglich ist wohl dass der Käufer an Sie bezahlt und Sie das Geld weiterleiten. Die selbe Rechnung muss nicht von beiden Parteien ausgeglichen werden. Ich sehe keine Pflicht für Sie, nachträglich nochmals zu zahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Bei weiteren Forderungen zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren!

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 13.08.2015 | 00:48

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